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Sparkassenlandesoberliga Herren

Spielsaison 2011/2012  

18. Spieltag
17.03.2012

Die Saison 2011/12 ist Geschichte. Auf Platz drei beendet das Burger Volleyballteam nach einer faszinierenden Hinrunde sowie holprigen Rückrunde eine enorme spannende Meisterschaft. Der Bronzerang ist die bisher beste Platzierung in der Vereinsgeschichte des Burger VC 99.

Ja es lag mehr drin. Doch nach dem Ballenstedtspiel gab es zu viele hausgemachte Probleme. „Es ist nicht mehr so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben“, so Sebastian Behr. „ Wir haben uns die Bronze- Medaille aber letztendlich erkämpft und somit einen versöhnlichen Abschluss erreicht.

Dieser zentrale Spieltag war in seiner Art  bestens geeignet für den Volleyballsport zu werben. Alle 10 Teams trafen sich noch einmal zum Wettkampf an einem Ort und boten den Zuschauern (leider doch nicht zu viele, wie wir gedacht haben, Burger Fans waren in der Überzahl) besten Volleyballsport. Top war auch die gleichzeitige Ansetzung der beiden Spiele im Kampf um den 3. Platz.

 Burger VC 99 – Motor Zeitz  2:3  25:16  18:25  25:18  21:25  9:15

Der erste Satz verlief ausgeglichen, bis zum 4:4. Dann schlug Kevin Jasper zu. Sebastian Behr erhöhte mit seinen erfolgreichen Angriffsschlag auf 7:5. Danach baute die Burger Mannschaft ihren Punktevorsprung stetig aus. Die Burger Angreifer setzten einen Wirkungstreffer nach den anderen ins gegnerische Feld. Im Gleichgang ging auch der erste Satz im Spiel Ballenstedt gegen Bitterfeld mit 25:16 an den Favoriten.

In Satz zwei änderte sich das Spiel gründlich. Plötzlich war Zeitz in der Lage, mit Druck aufzuschlagen. Der Zeitzer Sechser setzte dem Burger Team ordentlich zu, punktete sowohl mit dem Service als auch im Gegenangriff. Über 6:5 zog Zeitz so auf 15:9 weg. Ein kurzes Aufbegehren auf Burger Seite brachte eine 13:16 Verkürzung. Doch wie in den Spielen zuvor, nach einen deutlichen 1.Satzgewinn konnte die Burger Mannschaft ihre Leistung nicht weiter abrufen. Zeitz konnte mit einem 25:18 zum 1:1  ausgleichen. Jetzt  waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Auf Spielfeld 1 erhöhte Ballenstedt mit dem Satzgewinn auf 2:0. Das Burger Team war somit weiterhin im Vorteil im Kampf um eine Medaille.

Trotz des Satzverlustes zeigte sich die Burger Mannschaft nach dem Seitenwechsel wenig beeindruckt. Zur ersten technischen Auszeit führte die Burger Mannschaft mit 8:4 und erhöhte den Druck im Aufschlag und im Angriff. Der Burger VC 99 zog auf 21:16 davon und sorgte so für eine Vorentscheidung für diesen Satz. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Burger Volleyballer symbolisch die Bronzene schon um den Hals. Ballenstedt war auch im dritten Satz siegreich und machte mit einem 3:0 den Weg frei für Burg. Die Volleyballer des Burger VC 99 beendeten den Satz mit 25:18 erfolgreich.

Nun sollte man meinen, Jungs jetzt könnt ihr befreit aufspielen und diesem Spieltag euren Stempel aufdrucken. Doch weit gefehlt. Das Zeitzer Team bekam nun moralische Unterstützung vom dato ungekürten Meister Ballenstedt. Von einem höllischen Spektakel der Trommler aus Zeitz angestachelt machten die Zeitzer Volleyballer Reserven frei und kämpften um jeden Ball. Die Spieler des Burger VC 99 waren wie erstart und sahen sich rasch mit 10:17 im Rückstand. Beim 16:22 gab es noch mal ein Aufbegehren von Behr und Co. Das Burger Team kam bis zum 21:22 heran. Doch jetzt war die Luft raus. Zeitz konnte erneut ausgleichen.

Der fünfte Satz begann mit einer 4:2 Führung für Burg. Doch Zeitz blieb dran und glich zum 4:4 aus. Unter stürmischen Anfeuerungsrufen brachte die Zeitzer Mannschaft mit ihren Aufschlägen die Burger Hintermannschaft in Bedrängnis. Der Burger Angriff wackelte, die Außenangreifer erzielten selbst gegen einen Einerblock keine Wirkung. So wurden zum letzten Mal beim 8:4 für Zeitz die Seiten gewechselt. Die Körpersprache bei den Burger Spielern sprach Bände. Kein Aufbegehren mehr und folgerichtig ging der Satz an Zeitz.

„Die Saison war lang und sie hat unheimlich viel Kraft gekostet. Ein Glück, das es uns gelang, die erhoffte Medaille am Ende zu erkämpfen. Wenn man Platz drei als Ausgangsbasis für die Endrunde hat, dann ist klar, dass man auch aufs Podest möchte. Das Zeitzter Team steigerte sich während des Matches und war am Ende verdienter 3:2 Sieger“, so die Burger Trainerin Jessyka Postolla.

Der Dank der Burger Mannschaft geht erneut an die Fans: Die haben gezeigt, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Selbst in den schwersten Momenten der Saison stand das Publikum hinter der Mannschaft. Der anerkennende Applaus nach dem letzten Ballwechsel war sicher Balsam für die eine oder andere angeschlagene Spieler-Seele.

Burg  Alexander Behr, Sebastian Behr, Kevin Jasper, Marco Hagemeier, Sören Lambrecht,

Georg Blum, Dirk Hagendorf, Dennis Raab, Hendrik Kliefoth, Carsten Graßhoff, Stephan Müller, Jörn Malter

Rolf Gädke

 

17. Spieltag
03.03.2012

Das letzte Heimspiel der Saison begann für die Burger Volleyballer mit der Auseinandersetzung im Kreisderby mit der SG Rosian. Dabei zogen die Ehlestädter zum zweiten Mal in dieser Saison den Kürzeren.

Der Burger VC 99 hat am Samstag eine kurze Aufwärmphase benötigt, um so richtig auf Touren zu kommen und das Spiel am Ende dann souverän zu gewinnen. Vor über 150 Zuschauern in der Sporthalle Burg Süd waren es die Burger Volleyballer, die über die Zwischenstände von 9:5, 17:11 und 21:13 dem Spiel ihren Stempel aufdrückten und mit 1:0 in Führung gingen. Mit präzise Aufschlägen und einem sicheren Block legte die Burger Mannschaft die Basis für einen klaren 3:0 Erfolg. Für Mittelblocker Dennis Raab war es das letzte Auftreten vor heimischen Publikum.

 

Burger VC 99 – SG Rosian  3:0  25:16  25:15  25:14

 

Mit der Aufstellung Sebastian Behr (Diagonal), Marco Hagemeier (Zuspiel), Dennis Raab, Kevin Jasper (beide Mittelblock), Hendrik Kliefoth, Alexander Behr (beide Außenangriff) sowie Jörn Malter (Libero) schickte die Burger Trainerin Jessyka Postolla ihr Team ins letzte Heimspiel.

Nach dem 1:4 im ersten Satz nahm der Burger VC 99, gelenkt von Zuspieler Marco Hagemeier das Heft des Handelns in die Hand und dem Gegner Punkt um Punkt ab. Beim Spielstand von 4:4 zogen die Volleyballer des Burger VC 99 ihr Spiel durch. Vor allem im Block und Angriff war ein deutlicher Unterschied erkennbar. Aus großer Höhe schlugen nun die Angriffshammer von Hendrik Kliefoth ohne Abwehrchancen ins Feld der Rosianer ein. Der Rosianer Block kam auch weiterhin nicht zum Zuge und konnte den Angriffsdruck der Burger Spieler nichts entgegensetzen. Auch der Rosianer Schnellangriff kam nicht zum Tragen, da auf Seitens der Gastgeber die Blockspieler schnell und sicher agierten.  

Mit einem Selbstvertrauen und kämpferischen Einsatz, wie lange nicht, warteten die Burger Volleyballer an diesem Spieltag auf. 25:16 endete der erste Satz für das Burger Team.

 

Der zweite Satz begann wie der erste endete. Von Beginn an punktete die Burger Mannschaft mit knallharten Angriffsaktionen. Dem sicheren Spiel der Burger kamen nun auch noch jede Menge leichte Fehler der Gäste hinzu. Die Burger Volleyballer spielten zu abgeklärt und ließen sich den Vorsprung nicht nehmen. Über die Stationen 1:0,6:2, 12:6 und 20:14 endete der Satz mit 25:15 für das Postolla -Team.

 

Im dritten Abschnitt war das erste Drittel ausgeglichen. Kein Team konnte sich so recht absetzen. Beim 8:10 lagen plötzlich wieder die Gäste erstmals mit zwei Punkten vorn. Mit einer Aufschlagserie brachte Kevin Jasper jedoch die Wende ins Spiel.10 Aufschläge servierte er knallhart ins gegnerische Feld und setzte die Annahmespieler des Gästeteams gewaltig unter Druck. Er störte damit der Gästemannschaft die Möglichkeit eines genauen Spielaufbaus. Die Trümpfe lagen eindeutig auf Burger Seite.  Das Burger Team spielte nun  wieder Volleyball, vorangetrieben vom lautstarken Publikum. Überzeugende Spielzüge und ausgespielte Angriffe brachten die Punkte aufs Burger Konto. Mit 17:10 ging der Burger VC 99 aus diesem Mittelabschnitt in Führung und ließ auch nichts mehr anbrennen. Über die Stationen 17:11,20:12 und 23:13  ging der dritte Satz rasch zu Ende.

Nach der Partie bemerkte Mittelblocker Dennis Raab treffend: „Heute standen alle unter Spannung und erkennbaren Willen zum Sieg. Wir waren ein Team. Mit dieser Einstellung geling uns  auch in Halle ein Erfolg.“

 

Nach diesem erfolgreichen Auftreten der Burger Volleyballer vor ihrem fantastischen Publikum gab es als Dankeschön das Konzert mit der Coverband Hellet.

 

Der Burger VC 99 hat nun nur ein Spiel in dieser Spielsaison vor sich. Diesmal können sich die Burger Volleyballer aus eigener Kraft am zentralen Spieltag am 17.03.2012 mit einem Erfolg über Motor Zeitz ihren Lohn für eine erfolgreich gespielte Saison abholen. Für die Burger Fans besteht die Möglichkeit im Bus mit dem Burger Team nach Halle zu reisen.

 

Burger VC 99  Alexander Behr, Sebastian Behr, Hendrik Kliefoth, Kevin Jasper, Marco Hagemeier, Dennis Raab, Jörn Malter, Sören Lambrecht, Dirk Hagendorf, Georg Blum, Carsten Graßhoff

 

Rolf Gädke


15.Spieltag

18.02.2012

Burger VC 99 auswärts erfolgreich

Wichtiger Sieg für den Burger VC 99 im Meisterschaftsendspurt. Mit einem souveränen 3:0 Auswärtserfolg bei SV Rot Weiß Weißenfels und durch die gleichzeitige 2:3 Niederlage der Bitterfelder Regionalligareserve haben sich die Burger Volleyballer wieder auf den 3. Tabellenplatz vorgeschoben. Der Burger VC 99 schaffte nach zuletzt drei Niederlagen die Trendwende.

SV R/W Weißenfels – Burger VC 99  0:3  23:25 15:25  24:26

Die Formkurve beim Landesoberligisten Burger VC 99 zeigt deutlich nach oben. Das konnte man zuletzt beim Spiel gegen den Tabellenzweiten USC Magdeburg gut erkennen. Nun galt es, diese Tatsache gegen das Weißenfelser Team aus dem Tabellenmittelfeld auch in Punkte umzumünzen. Die Truppe von Trainer Rolf Beyer wollte den Volleyballer des Burger VC 99 das Leben schwer machen und die Punkte zu Hause behalten.

Jedoch die Burger Volleyballer kamen wesentlich besser ins Spiel als angedacht. Das Burger Team war von Beginn an konzentriert und voll da. Endlich sah man wieder eine Burger Mannschaft mit breiter Brust und Freude am Spiel. Vom ersten Ballwechsel an machten die Gäste aus der Ihlestadt deutlich, hier und heute gehen wir als Sieger vom Parkett. Stark in der Abwehr, stabil in der Annahme, variabel im Zuspiel und druckvoll im Angriff dominierten die Schützlinge von Trainerin Jessyka Postolla das Spielgeschehen. Die Gastgeber hingegen leisteten sich zahlreiche Fehler und konnten den Lauf der Burger Volleyballer  nicht stoppen. Hendrik Kliefoth und Sören Lambrecht mit seiner bisher besten Saisonleistung waren maßgeblich an die klasse Leistung des gesamten Burger Teams beteiligt.  Mit fortlaufender Spielzeit wurden die Weißenfelser Volleyballer aber stärker und konnten den Rückstand verkürzen. Im ersten Durchgang wurde es trotzdem noch einmal eng, weil die Burger Mannschaft den Satz nicht konsequent zu Ende spielte. Der Burger VC 99 brachte den ersten Satz letztlich mit 23:25 ins Ziel.

Den zweiten Durchgang dominierte der Burger VC 99 von Beginn an. So führten die Burger klar und deutlich. Die Weißenfelser Volleyballer hingegen schafften es nicht dagegen zu halten und lagen so schon in der Frühphase aussichtslos hinten. Das Burger Team  spielte sein Stiefel runter und ließ den SV R/W Weißenfels keine Chance. Durch ein deutliches 15:25 ging der Burger VC 99 mit 0:2 in Führung.


Diesen Makel wollten die Weißenfelser Volleyballer jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Es ging ein Ruck durch die Beyer- Mannschaft und sie steigerten sich kontinuierlich. Es gelang ihnen eine zwei Punkte Satzführung, begünstigt durch die Verletzung von  stark spielenden Sören Lambrecht. Der Abschnitt drei war an Spannung und Dramatik in der Endphase kaum zu überbieten. Beide Teams schenkten sich nichts und liefen noch einmal zu Höchstform auf. Weißenfels lag zwar in Front, konnte sich aber nicht richtig absetzen. Den Burger VC 99 gelang es dieses Mal dranzubleiben. Das Team von Jessyka Postolla stemmte sich gegen den Satzverlust, startete eine Serie und schaffte es den Ausgang dieses Satzes noch zu drehen. So siegte der Burger VC 99 knapp mit 26:24. Nach dem letzten Punktgewinn kannte der Jubel bei den Burger Volleyballern keine Grenzen mehr. Endlich ist der Bann gebrochen. Sie feierten den geforderten Sieg.

Am nächsten Sonntag 26.02.2012 um 15.00 Uhr empfangen die Burger Volleyballer die sich zum Saisonende hin steigernden PSV Volleyballer aus Halle. „Unser Team wird kämpfen bis zum Umfallen. Wir hoffen, dass wir mit unseren Fans einen weiteren Sieg feiern können.", meinte Sebastian Behr nach dem Spiel in Weißenfels. Das Postolla- Team hofft wieder auf eine gute Unterstützung ihrer treuen Fans.

Ein Erlebnis der besonderen Art durften am Freitag die Landesoberligaspieler des Burger VC 99 erleben. Das Abschlusstraining für das Spiel gegen Weißenfels wurde in die Kampfkunstschule Fighting Spirit von Dirk Bernsee verlegt. Ein Dank an Dirk Bernsee, der diese Trainingseinheit durchführte.

Burg: Alexander Behr, Sebastian Behr, Hendrik Kliefoth, Dirk Hagendorf, Kevin Jasper, Sören Lambrecht, Marco Hagemeier, Georg Blum, Jörn Malter

Rolf Gädke

14.Spieltag

12.02.2012

Wie bereits in der Vorwoche punkteten die drei bestplatzierten Teams an diesen 14.Spieltag erneut. Der gastgebende USC Magdeburg als Favorit im Spitzenspiel hatte mit der Burger Mannschaft mehr Mühe als angedacht, konnte aber erfolgreich Revanche nehmen. Leider gelang es den Volleyballspielern des Burger VC 99 trotz ansteigender Form nicht ihre Negativserie zu beenden.

Nach großem Kampf musste sich der Burger VC 99 am vorigen Sonntag vor über 100 Zuschauern geschlagen geben. Durch diese Niederlage wird es für die Burger Volleyballer eng im Kampf um einen Podiumsplatz.

Beide Mannschaften boten beim 3:1 (18:25, 25:22, 25:17, 25:16) Heimsieg der Landeshauptstädter eine spektakuläre Partie. In dieser Begegnung war alles drin, was ein Spitzenspiel braucht: dramatische Ballwechsel, emotionsgeladene Aktionen und eine tolle Kulisse in der Campus-Halle Magdeburg.
Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Die Burger Volleyballherren starteten hervorragend in diesem Part. Schon nach den ersten Ballwechsel dürfte bei dem größten Teil der mitgereisten Fans Erinnerungen an das Hinspiel wach geworden sein. Schnell führten die Volleyballer des Burger VC 99 mit 6:2. Auch von einer zwischenzeitlichen 12:10 Führung der Hausherren ließen sie sich nicht irritieren. Der Burger Block hat im richtigen Moment zugepackt und die Abwehr hat ihre Sache gut gemacht. So endete der erste Satz  mit einem überraschend deutlichen 25:18 für die Burger Volleyballer, die sich im Angriff sehr variabel zeigten und Schwachstellen der Magdeburger, vor allem in der Annahme, schonungslos aufdeckten.

Ab dem zweiten Satz liefen die Burger Volleyballer permanent Rückständen hinterher, schwächelten in der Annahme und beim Aufschlag. Magdeburg kam immer besser ins Spiel und wusste seine individuellen Vorteile einzelner Spieler geschickt auszunutzen. Den umkämpften zweiten Satz sicherte sich die Heimmannschaft mit 25: 22. In der Folgezeit wurde dann der USC-Sechser seiner Favoritenrolle doch gerecht  und Satz 3 und 4 gingen an die Spieler des USC Magdeburg.

Burgs Trainerin Jessyka Postolla erkannte trotz der Niederlage ihres Teams: "Wir haben hier Selbstvertrauen tanken können, das wird uns sicherlich helfen. Aber das Spiel zeigt uns auch, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Wir haben sehr konzentriert den ersten Satz gespielt. Aber ab dem zweiten Satz unterliefen uns ein paar Fehler zuviel. Die Jungs sind körperlich gut drauf und mental sind wir auf den aufsteigenden Ast.“
“Die Enttäuschung nach so einem klasse Spiel mit der dritten Niederlage in Folge ist jedoch enorm. Für uns gilt es nun das Spiel zu verarbeiten und an die gezeigten Leistungen anzuknüpfen, dann werden wir auch wieder Grund zum Jubeln haben. Unsere heutige Einstellung zum Spiel war erheblich verbessert“, kam die Aussage von Sebastian Behr rüber. 

Weiter geht es für den Burger VC 99 bereits am kommenden Samstag den 18.02.2012 um 17.00 Uhr mit dem schweren Auswärtsspiel in Weißenfels.

Burg:  Dennis Raab, Alexander Behr, Sebastian Behr,  Kevin Jasper, Sören Lambrecht, Hendrik Kliefoth, Marco Hagemeier, Stephan Müller, Georg Blum, Jörn Malter, Dirk Hagendorf

Rolf Gädke

13. Spieltag

28.01.2012  

Burger Volleyballer ließen Teamgeist vermissen

 

Nachdem frühzeitigen Pokalaus in der vorigen Woche gegen den Ligakontrahenten Weißenfels, gab es nun auch im Punktspielbetrieb die nächste Niederlage.

In der Landesoberliga Sachsen-Anhalts hat der Burger VC 99 das Spitzenduell gegen VC Bitterfeld II mit 3:0 verloren. 25:21, 25:23 und 25:18 lauteten die Satzergebnisse. Für die Volleyballer des Burger VC 99 war es das erste Spiel indem man kein Satz für sich verbuchte. Diese Niederlage war unnötig. Die Burger Volleyballer führten im ersten Satz mit 19:16 und ließen sich diesen aus der Hand nehmen. Auch im zweiten Satz gab es eine 18:16 Führung. Die Chance zum Sieg war da. Doch es war kein Aufbäumen in den Reihen der Burger Volleyballer gegen die sich abzeichnende Niederlage zu erkennen.

Der Stachel der knappen Heimniederlage gegen Ballenstedt sitzt doch tiefer als jeder angenommen hat. Die Freude ans Volleyballspielen scheinen die Burger verloren zu haben. Keinem gelingt es die Mannschaft im Spiel positiv zu beeinflussen, Freude zu erzeugen über einfache Punkte, es spukt in den Köpfen der Burger Spieler( Saisonziel verfehlt). Ihr könnt Volleyball spielen, das Potential ist vorhanden, bloß es muss jeder dieses im Dienst der Mannschaft stellen.

Mit der am heutigen Spieltag gezeigten Einstellung war für die Burger Volleyballer in Bitterfeld nichts zu holen. Was das Burger Spiel sonst auszeichnete, wurde von den mitgereisten Fans diesmal deutlich vermisst.

Der Knackpunkt für diese Niederlage war die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit. Es spielte eine Mannschaft (Bitterfeld) gegen sechs Einzelkämpfer(Burg). Mit hängenden Köpfen wurde jeder Punktverlust registriert und auch noch auf dem Spielfeld darüber diskutiert. Taktische Anweisungen wurden zwar wahrgenommen, aber leider nicht umgesetzt. Wie schon in der Vorschau hervorgebracht, auf die Zuspieler (Lenker des Spiels) kommt es an.

Diese Auswärtsniederlage schmerzt die Burger Trainerin Jessyka Postolla besonders. Sie war allemal unnötig.

Es wird nicht leichter in der Landesoberliga. Als nächster Gegner präsentiert sich in vierzehn Tagen der USC Magdeburg als Gastgeber. Die Landeshauptstädter brennen natürlich auf Revanche für die schmerzliche 3:0 Demütigung. Die Chance auf einen Medaillenplatz besteht doch immer noch. Wir haben es selber in der Hand. Jetzt ist Teamgeist gefordert.

Burg Alexander Behr, Hendrik Kliefoth, Sebastian Behr, Dennis Raab, Marco Hagemeier, Stephan Müller, Carsten Graßhoff, Dirk Hagendorf, Jörn Malter, Sören Lambrecht, Kevin Jasper

Rolf Gädke

 

12. Spieltag

14.01.2012

Burger Volleyballer siegten im neuen Outfit

Die Sensation blieb aus. Erwartungsgemäß unterlagen die Hallenser bei ihrem Gastspiel in Burg  den Gastgeber deutlich mit 0:3.

In neuer Kluft  präsentierten sich die Volleyballer des Burger VC 99 bei ihrem Heimspiel gegen den USV Halle II ihrer Fangemeinde.

Das Hinspiel wurde mit 3:0 klar in Halle gewonnen, doch davon wollten sich die Volleyballer des Burger VC 99 aber bei den Rückspiel nicht blenden lassen. Es wird ein hartes Stück Arbeit werden, war der Tenor in den Reihen der Burger Volleyballer. Die Moral und der Siegeswille, den die über 100 Zuschauer an diesen Samstagabend in der Sporthalle Burg Süd gesehen haben, soll dazu beitragen auch Phasen des Spiels unbeschadet zu überstehen, in denen nicht alles nach Wunsch läuft. Im Schnelldurchlauf wurde das Spiel nach knapp einer Stunde mit einem klaren Punktsieg der Burger beendet. Mit diesem Erfolg präsentierte das Burger Volleyballteam seiner Trainerin Jessyka Postolla ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk.

Burger VC 99 – USV Halle II   3:0  25:23  25:13  25:19

1.Satz 25:23  Frech und unbekümmert so Nachwuchsspieler Georg Blum

Über einer guten Annahme wurde Zuspieler Marco Hagemeier in die Lage versetzt, seine Angreifer schnell und variabel einzusetzen. Ob über Außen oder aus dem Hinterfeld punktete Nachwuchsauswahlspieler Georg Blum durch eine freche und unbekümmerte Spielweise.

Ausgeglichen verlief das Spiel bis Mitte des Satzes, ehe die Burger Mannschaft sich mit 3 Punkten absetzen konnte. Aber die Hallenser Volleyballer steckten nicht auf und kämpften sich immer wieder heran. Konnten aber den 25:23 Erfolg der Burger nicht verhindern.

2.Satz 25:13  Burger Angreifer brachen das Hallenser Spiel

Durch gute und platzierte Aufschläge setzten die Burger Volleyballer ihren Kontrahenten von Beginn an unter Druck. Verhinderten dadurch den praktizierten Schnellangriff der USV- Volleyballer somit deutlich. Mit einem an diesem Tage überragenden Blockverhalten  (Phasenweise hatte man den Eindruck, hier kommt heute keiner durch) wurde der Wirkungskreis von den Hallenser Angreifern mehr als eingeengt. Mit brachialen Angriffsschlägen von Sören Lambrecht und Alexander Behr über Außen stellten beide an diesem Tag die Feldabwehr der Hallenser vor unlösbaren Aufgaben. 

3.Satz 25:19  Kevin Jasper und Dennis Raab waren Punktegaranten

Klar bestimmten die Burger Volleyballer das Spielgeschehen. Beide Mittelmänner wurden durch Marco Hagemeier gekonnt eingesetzt. Kevin Jasper und Dennis Raab gaben ihren Gegenspieler im Blockverhalten Rätsel auf. Nichts zu holen in der Heimstätte des Burger VC 99 für die Hallenser Volleyballer. Der USV Halle bot zwar gegen die Burger Volleyballer im ersten Satz einen großen Kampf, doch zu einem Satzgewinn genügte es nicht. Der Burger VC 99 ging als verdienter Sieger vom Parkett.

Nach Spielende konnte Trainerin Jessyka Postolla ihrem Team eine Top-Leistung  bescheinigen. „ Die vorgegebene Marschroute wurde klar eingehalten. Ab den zweiten Satz erhöhten wir den Druck auf die Hallenser Feldabwehr mit knallharten Aufschlägen und so manches As konnte bejubelt werden. Interessant war nur der hart umkämpfte Schlussdurchgang des ersten Satzes für das Publikum. Das Spiel gegen Ballenstedt wurde im Training ausgewertet und der Kopf war und ist frei für neue Aufgaben. Es stehen noch 6 Punktspiele in dieser Saison an. Wir sind in der Endphase in der Meisterschaft angelangt, wir müssen nun unseren Ansprüchen gerecht werden.“

Sebastian Behr „ So richtig eingeplant war die Niederlage n der letzten Woche gegen Ballenstedt nicht. Mit unserem heutigen Sieg haben wir noch einmal Schwung aufgenommen für die anstehenden Aufgaben. Die Chance zur Wiedergutmachung bei unseren Fans haben wir genutzt. Für das anstehende Pokalwochenende haben wir uns einiges vorgenommen.“

In Ballenstedt trifft der Burger VC 99 am Sonntag zuerst auf den Ligakontrahenten Weißenfels.

Burg  Sören Lambrecht, Alexander Behr, Kevin Jasper, Marco Hagemeier, Georg Blum, Dennis Raab, Sebastian Behr, Hendrik Kliefoth, Stephan Müller, Jörn Malter

RolfGädke

 

11. Spieltag

07.01.2012 

Burger Volleyballer unterlagen Ballenstedt trotz klasse Leistung

 

Spitzen-Volleyball vom feinsten

Zum wohl wichtigsten Heimspiel in dieser Spielsaison empfingen die Volleyballer des Burger VC 99 den ungeschlagenen Spitzenreiter Fortuna Ballenstedt in der Sporthalle Burg Süd. Die Gäste aus Ballenstedt waren für dieses Spiel am Samstag der klare Favorit.

Vor über 200 Zuschauer hätten es die beiden Mannschaften an diesem Abend nicht besser machen können, um für ihre Sportart Volleyball Werbung zu machen. Was am Ende eines über zwei Stunden währendes Duell auf hohem Niveau gefehlt hat, waren die Punkte für die Heimmannschaft. Der Burger VC 99 hat das interessante Spiel mit den Fortunen aus Ballenstedt knapp 2:3 verloren. Die Fans beider Mannschaften verabschiedeten ihre Teams nach dem Spiel mit lautem Jubel. Die Burger Volleyballer standen kurz davor, dem Meisterschaftsanwärter die Punkte abzunehmen.  Trotz eines Matchballes musste sich das Burger Team dann noch der Routine und individuelle Stärke der Ballenstedter Volleyballer beugen.

 

Burger VC 99 – Fortuna Ballenstedt  2:3   25:22  27:25  18:25  26:28  9:15

 

Enttäuschung auf der einen Seite, ein paar Meter weiter Freude und Ausgelassenheit, das ist das Ergebnis eines gerade zu Ende gegangenen Spiels zweier Teams auf Augenhöhe. Die Fans bekamen von beiden Teams all das zu sehen was unseren Volleyball attraktiv macht, tolle Angriffsschläge ob über Außen oder die Mitte, erstklassige Abwehraktionen und Granaten von Aufschlägen, aber auch  eine diskutierende Gastmannschaft, die die Entscheidungen des 1. Schiedsrichters nicht  respektieren wollten. Das Spiel hatte mit Fortuna Ballenstedt einen etwas glücklicheren Sieger. Denn die Volleyballer des Burger VC 99, die bis dahin das Spiel ihren Stempel aufdrückten, hatten es im vierten Satz selbst in den Händen gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter beim Stand von  24:23 nach einer  23:20 Führung den Sack zuzumachen. Doch in dieser Szene zeigte sich die Cleverness der Ballenstedter, im entscheidenden Moment noch eine Schippe draufzulegen und den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Mit diesem 3:2 Erfolg in Burg bei ihren ärgsten Widersacher landeten die Ballenstedter Volleyballer den wichtigsten Sieg in dieser Spielsaison und haben schon beide Hände an der Meisterschale.

 

Trainerin Jessyka Postolla kurz vor Beginn dieses wichtigen Spiels: „Bis drei Tage vor diesem Match spürte ich doch eine gewisse Nervosität, doch je näher der Tag der Entscheidung heranrückte, umso ruhiger wurde ich. Wir haben doch nichts zu verlieren und können locker aufspielen.“

1.Satz

Burgs Sechser mit Sebastian Behr, Alexander Behr, Georg Blum, Marco Hagemeier, Kevin Jasper und Dennis Raab übernahm sofort die Initiative in diesem brisanten Spiel. Nachwuchsauswahlspieler Georg Blum spielte einen ganz starken Part. Mit seinen Angriffsschlägen ließ er den Leitwolf der Ballenstedter Thomas Wischmann im Block alt aussehen. Ständig mit zwei, drei Punkten in Führung dominierten die Burger Volleyballer in diesem Abschnitt.

2.Satz

Begonnen wurde der Satz mit einem Fehler auf den Aufstellungszettel der Burger Trainerin. Es dauerte  einige Spielszenen, ehe sich das Burger Team gefunden hatte und im Endspurt sich den 27:25 Satzgewinn sicherte.

3.Satz

Wieder begann der Satz mit einer Burger Führung. Doch diesmal riss der Spielfaden im ersten Drittel des Satzes. Ballenstedt kam besser ins Spiel und erarbeitete sich einen kleinen Vorsprung. Schlotternde Knie bei den Burger Aktiven. Im Gedanken, wir bestimmen das Spiel und können heute Geschichte schreiben, schlichen sich viele kleine Fehler in den Aktionen der Burger ein. Fortuna nutze die Gunst der Stunde und fuhr letztendlich den Satz mit 25:18 zu ihren Gunsten ein. Sie verkürzten den Spielstand auf 1:2.

4.Satz

Deutlicher 1:6 Rückstand der Burger Volleyballer. Jetzt begann die Aufholjagd. Ohne große Schwierigkeit glichen sie beim 8:8 aus und lagen dann mit wieder 3 Punkten vorn. Beim 20:19 kam Kevin Jasper zum Aufschlag und brachte die Burger wieder auf 23:20.

Mit einem Doppelwechsel tat sich das Burger Team keinen guten Gefallen. Ballenstedt glich zum  23:23 aus. Die Burger Halle brodelte. Spannung pur. Die Burger Volleyballer mit der nächsten Aktion in Vorderhand und Matchball. Anstelle eines Angriffshammer und einen letzten Punkt im Spiel wendete sich das Blatt zu ungunsten der Burger. Ballenstedt machte beim 28:26 den Satzausgleich.

5.Satz

Vorteil für Ballenstedt. Bisher gaben sie nie einen Tie-Break ab. In der Feldabwehr schruppten sie jetzt die heftigsten Knaller der Burger hoch und brachten ihre Angriffe im Feld unter. Mit 8:5 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Das Gästeteam ließ sich nicht die Butter von der Stulle nehmen. Glücklicher Sieger Fortuna Ballenstedt

Das 3:2 am Samstagabend war das Spiegelbild des Fünf-Satz-Krimis zu Saisonbeginn in Ballenstedt. Einmal mehr sicherten sich die Ballenstedter Volleyballer den Sieg im Duell mit Burg.

„Das war ein Spiel das auch Wort hielt – ein Spitzenspiel- .Wir konnten unsere Leistung leider nicht konstant über alle fünf Sätze abrufen. Schon wieder gelang es uns nicht eine 2:0 Satzführung gegen Ballenstedt in einen Sieg umzumünzen. Wir haben den Erfolg in diesem Spiel unnötig verschenkt“, so Sebastian Behr nach Abpfiff dieses denkwürdigen Spiels.

Trainer Ralph Kalisch nach dem Spiel: „ Das war ein Spiel was unter der Haut ging. Wir haben uns zurückgekämpft. Jeder konnte aber auch ein Match von zwei Mannschaften auf Augenhöhe verfolgen. Bemerkenswert die Aktionen über die Mittelpositionen auf beiden Seiten. Meine Mannschaft konnte sich im weiteren Spielverlauf in der Feldabwehr festigen und steigern. Das war das ausschlaggebende in dieser Partie.“

 

Lange können die Burger Volleyballer nicht hinter der vergebenen Chance nach trauern. Bereits nächsten Samstag 14.01.12 steht das nächste Heimspiel für die Burger Volleyballer auf dem Programm. Zu Gast ist die routinierte Mannschaft des USV Halle II in der Sporthalle Burg Süd.

Burg  Sebastian Behr, Alexander Behr, Georg Blum, Marco Hagemeier, Kevin Jasper, Dennis Raab, Dirk Hagendorf, Hendrik Kliefoth, Sören Lambrecht, Carsten Graßhoff, Stephan Müller, Jörn Malter und Olaf Prellwitz

Trainerin Jessyka Postolla und Co-Trainer Dennis Heinrich

Rolf Gädke

10. Spieltag
10.12.2011

       Kopf an Kopf geht es an der Spitze weiter

Von den vier Spitzenteams in der Landesoberliga Herren strauchelte am Wochenende kein Team ernsthaft. Der Tabellenführer Burger VC 99 behielt auch beim Start in die Rückrunde eine weiße Weste. Am Vorabend des dritten Advents bescherten sich die Volleyballherren des Burger VC 99 mit einem Erfolg in der Saalestadt selbst. Der USV Halle I unterliegt dem Burger VC 99 mit 1:3, zeigte dabei aber eine starke Leistung. Die Burger Volleyballer rutschen als Tabellenerster ins „Neue Jahr“.

USV Halle I  - Burger VC 99  1:3  25:21  21:25 19:25 22:25

Ich war fest davon überzeugt, dass wir unseren mitgereisten Fans endlich zeigen können, wozu wir auch auswärts in der Lage sind“, äußerte sich Angreifer Sebastian Behr nach dem Spiel. „Und wenn ich mir unser Ergebnis anschaue, das Spiel Revue ziehen lasse, muss ich eingestehen, es haperte etwas an unserem Zusammenspiel, es fehlte eben unser Mittelblocker Dennis Raab, und somit war unsere Trainerin Jessyka Postolla  gezwungen den Stammsechser  umzustellen und das brachte wiederum bei uns kleine Unsicherheiten in allen Volleyballelemente zu Tage. Es zeigte sich aber auch und wir stellten es erneut unter Beweis,  unsere Mannschaft kann mit kritischen Situationen auf dem Feld immer besser umgehen.“

Gegenüber der ersten Begegnung in dieser Spielsaison(Heimspiel für Burg mit einem 3:1 für den Burger VC 99), steigerte sich die Hallenser Mannschaft enorm. Bisher zahlten sie in ihren Begegnungen Lehrgeld, doch es zeigte sich, dass sie auf dem besten Wege sind aus dem Tabellenkeller zu kommen. Diesmal gelang es den Burger Volleyballer noch ihren Kontrahenten die Grenzen aufzuzeigen. Es zeichnet eine gute Mannschaft aus, wenn es mal nicht so läuft, kämpferisch zuzulegen und das Spiel zu diktieren. Wenn auch nicht dominant, aber eben kontrolliert.

Burg begann mit Auswahlspieler Georg Blum auf Diagonalposition, Sebastian Behr und Kevin Jasper  über die Mitte, als Außenangreifer agierten Sören Lambrecht und Alexander Behr sowie auf Zuspiel wurde Marco Hagemeier aufgeboten. 

Der Gedanke, wiederum siegreich vom Parkett zu gehen, blockierte bei den Volleyballer des Burger VC 99 das Abrufen ihres Könnens im ersten Satz. Die Burger Volleyballer machten keine nennenswerten Fehler bei der Aufgabe oder in den anderen Elementen des Volleyballspiels, es reichte aber nicht zum siegreichen Ende, die Hallenser hatten ein Händchen mehr am Ball im Spiel des ersten Satzes. Es blieb eine enge Kiste bis zum Abpfiff. Knapp mit 25:21 für Halle wurden die Seiten gewechselt.

Burgs Trainerin Jessyka Postolla stellte ihren Sechser im zweiten Satz folgerichtig um, brachte Sören Lambrecht zur Blockverstärkung auf Mitte und Sebastian Behr  auf die Außenposition. Mit Dirk Hagendorf auf Zuspiel gewann das Burger Spiel nun doch mehr an Druck. Es gelang dem Burger Team aber nicht, sich entscheidend abzusetzen.  Sie erarbeiteten immer wieder  eine zwei, drei Punkteführung, gestatteten ihren Gegner aber auch wieder heran zukommen. Mit Beginn des zweiten Satzes kontrollierten die Burger Volleyballer das Spiel, steigerten sich und hielten ihren stark spielenden Kontrahenten in Schach. Mit einem 25:21 glich Burg zum 1:1 Satzstand aus.


Auch der dritte Durchgang begann ausgeglichen. Die USV Volleyballer präsentierten sich weiter konzentriert, gaben alles und versuchten das Spiel offen zu gestalten. Zwar blieben die Volleyballer des Burger VC 99 in Führung, doch die Gastgeber hielten weiter gut mit. Auch im Schlussteil stemmten sie sich mit aller Macht gegen die Niederlage und verkaufte sich wirklich gut. Letztendlich gewannen die Gäste aus der Ihlestadt aber  den dritten Satz verdient mit 19:25.

Im vierten Spielabschnitt  ging es ausgeglichener los. Zwar waren die Burger Volleyballer weiterhin in Front, doch die Hallenser Volleyballer waren nun näher dran. Die Volleyballer des Burger VC 99  ließen sich das Heft des Handelns allerdings nicht aus den Händen nehmen und bauten immer wieder einen Vorsprung auf. Der USV Halle I präsentierte sich weiterhin kämpferisch stark, jedoch die Burger Volleyballer brachten ihre Führung sicher ins Ziel und siegten mit 25:22. Stimmungsmäßig  überzeugten die Burger Fans und bejubelten den 3:1 Sieg ihres Teams.

„Halle war heute sehr stark. Wir waren  kontinuierlich unter Druck, haben uns aber als Team durchgesetzt. Am Ende des Tages zählt eben nur das Ergebnis, äußerte sich Jessyka Postolla.
Wozu die Burger Volleyballspieler fähig sind, wird sich bei ihrem nächsten Spiel am 7.01.2012 in der Sporthalle Burg Süd zeigen. Denn der nächste Gegner wird mit Sicherheit dafür sorgen, dass der Burger VC 99 an seine Grenzen gehen muss. Fortuna Ballenstedt ist die deutlich routiniertere Mannschaft in der Landesoberliga.

Burg : Sebastian Behr, Alexander Behr, Kevin Jasper, Sören Lambrecht, Stephan Müller, Carsten Graßhoff, Dirk Hagendorf, Marco Hagemeier  Georg Blum

Rolf Gädke

 

9.Spieltag

Burger VC 99 erkämpft sich den Titel eines Herbstmeister

Eine tolle Atmosphäre herrschte am Vorabend des 2. Advents in der Burger Sporthalle Süd. Der Burger VC 99 traf auf die Motor Volleyballer aus Zeitz und beide Teams boten den Fans Volleyball auf sehr hohem Niveau. Am Ende gewannen die Burger Volleyballer das Spiel verdient mit 3:1 (25:21, 25:23, 22:25, 25:20).

Wie schon in der Vorschau hervorgehoben " sieben auf einen Streich" der Burger VC 99 ist mit dem heutigen Sieg  seit 7 Spieltagen ungeschlagen.

Die Zeitzer Volleyballer mussten die Überlegenheit der Burger Volleyballer, die ihre Vorteile im Angriffsverhalten nutzten, anerkennen.

Burger VC 99 - Motor Zeitz   3:1  25:21  25:23 22:25 25:20

Die Zeitzer Motor Mannschaft war der erwartet starke Gegner. Mit dem Selbstbewusstsein, in Burg noch nie verloren zu haben, traten sie im ersten Satz auf.

Das Spiel begann mit einem Aufschlagfehler von  Marco Hagemeier. Dieser  sollte aber an diesem Tage nicht der einzige auf Burger Seite bleiben. Von Beginn an hatten die Gäste aus Zeitz die Führung fest im Griff und gaben diese bis Mitte des ersten Satzes nicht ab. Beim 14:14 gelang es dem Burger VC 99 erstmals auszugleichen. Danach dominierten die Volleyballer des Burger VC 99 das Spielgeschehen. Mit erfolgreich vorgetragenen taktisch klugen Angriffszügen punkten die Burger Spieler von nun an und konnten sich von ihren Kontrahenten absetzen. Mit 25:21 sicherte sich Burg den ersten Satz.

Im zweiten Satz wackelte die Burger Annahme bedenklich und Zeitz konnte sich 7:1 absetzen. Die Burger Volleyballer besannen sich doch rechtzeitig auf ihre Stärken und kämpften sich Punkt für Punkt unter den lautstarken Anfeuerungsrufen ihrer Fans heran. Ab den 15:15 übernahmen die Burger Spieler wieder das Spielgeschehen und ließen den Zeitzer keine Siegchance.

Der dritte Durchgang war von Beginn an ausgeglichen. Zeitz versuchte mit riskanten Aufschlägen mehr Druck auf die Burger Annahme auszuüben. Dies brachte noch nicht den erhofften Erfolg.  Keiner von den beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich immer mehr kleine Fehler ins Burger Spiel. Die Burger Annahme wackelte wieder gewaltig, der Angriff kam ins stocken. Die Zeitzer Spieler brachten die knallharten Angriffsbälle unter Kontrolle und  punkteten ihrerseits. Doch Burg glich noch einmal  beim 22:22 aus. Jetzt dachten die Burger Spieler, es klappt auch diesmal und es wird ein 3:0. Jedoch weit gefehlt. Es summierten sich die Eigenfehler zum Ende des Satzes. Die Zeitzer kämpften wie die Löwen und die letzten drei Punkte gingen an die Gäste. Sie schafften mit einem 25:22 den Anschlusssatz.

Ab diesen Zeitpunkt wurde jedem klar, dass es heute keinen Spaziergang gegen Zeitz werden würde.

Das Burger Team ließ sich von diesem  Satzverlust jedoch nicht beirren und kämpfte weiter vorbildlich. Kein Ball wurde verloren gegeben und die Fans konnten weiterhin Volleyball von feinsten  mit harten Angriffsschlägen und klasse Abwehraktionen verfolgen. Auch der Block auf beiden Seiten stand ein ums andere Mal perfekt. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Volleyballer des Burger VC 99 lösen und dabei einen Fünfpunkte- Vorsprung herausspielen. Beim 9:4 nahm Zeitz Auszeit und verschaffte sich eine Atempause, geschlagen gaben sie sich noch lange nicht. Es folgte ein starker Auftritt der Nummer 23, der Zeitzer Marc Scheffel servierte vier Aufschläge in Folge, die von Burger Seite nicht unter Kontrolle gebracht wurden. Nur noch 9:8 . Doch auf Burger Seite überzeugten die Angreifer Sören Lambrecht, Alexander Behr, Hendrik Klieforth und Kevin Jasper mit wuchtigen knallharten Angriffsschlägen. Dennis Raab setzte mit seinen präzisen Aufschlägen die Zeitzer Abwehrkette unter Druck und unterband dadurch einen genauen Spielaufbau. Am Ende hatten die Burger Volleyballer wieder einen Vorsprung von fünf Punkten. Das 25:20 war auch der deutlichste Satzgewinn in dieser Partie. Den ersten  Matchball brachten die Burger Volleyballer mit brachialer Gewalt ins gegnerische Feld unter und verwandelten die Sporthalle Burg Süd vorübergehend in ein Tollhaus. Denn durch den Sieg gegen Motor Zeitz hatte der Burger VC 99  die inoffizielle Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach gebracht.

Nach dem Spiel äußerte sich eine glückliche Burger Trainerin Jessyka Postalla auf die Frage: „Was gibt es heute nach diesem 3:1 an ihren Team zu bemängeln?“ Eine klare Antwort gab Jessyka Postolla mit einen Blick auf ihren Notizblock: „Die vielen verschlagenden Aufschläge, mit denen wir die Zeitzer immer wieder ins Spiel gebracht haben.“

Bereits am nächsten Samstag muss die Burger Mannschaft in Halle erneut Farbe bekennen. Die Burger Spieler haben es selber in der Hand, mit einem Sieg, sich ein schönes Weihnachtsgeschenk zu machen.

Burg spielte mit: Dennis Raab, Kevin Jasper, Sören Lambrecht, Alexander Behr, Sebastian Behr, Marco Hagemeier, Hendrik Klieforth, Georg Blum, Dirk Hagendorf, Stephan Müller, Carsten Graßhoff,

 

8.Spieltag

Burger VC 99 erkämpft sich Derby -Sieg

 

Sportlich war der 3:2 Erfolg für die Volleyballer des Burger VC 99 mehr als ein gemütlicher Adventausflug. Die Burger Volleyballer trafen auf eine hoch motivierte Rosianer Mannschaft, die kämpferisch alles gab, doch letztendlich mit leeren Händen da stand. Der Tabellenzweite Burger VC 99 nahm mit seinem sechsten Sieg in Folge somit auch die Hürde Rosian und bleibt damit nach diesem Spieltag weiterhin ärgster Verfolger der Fortunen aus Ballenstedt.

SG Rosian – Burger VC 99   2:3    25:18  22:25  18:25  25: 19  13:15

Beim Blick der Burger Fans auf den Kader ihrer Lieblinge  bekamen einige doch lange Gesichter. Neben dem arbeitsbedingten Fehlen von Olaf Prellwitz und Neuzugang Hendrik Klieforth, konnte Landesauswahlspieler Georg Blum wegen Magen-Darm Grippe die Reise nach Güterglück ebenfalls nicht antreten. Noch schlimmer erwies sich aber der Nichteinsatz von Hauptangreifer Alexander Behr, der zwar mit anreiste, aber wegen Verletzung im Schulterbereich nicht eingesetzt werden konnte. Das Burger Spiel begann sehr zerfahren. Der Burger Annahmeriegel bekam die gegnerischen Aufschläge nicht unter Kontrolle und so lag Burg rasch mit 8:4 in Hintertreffen. Mit eigenen Aufschlägen gelang es den Volleyballer des Burger VC 99 nicht, wie gefordert, Druck auf den Gegner aufzuüben. Vielmehr wurde der Kontrahent mit verschlagenden Bällen weiter aufgebaut. Die Zuspieler hatten am heutigen Spieltag einen schweren Stand ( schlechte Lichtverhältnisse auf der einen Spielhälfte) aber auch nicht ihren besten Tag erwischt. Wie bereits gesagt: „ Im Kopf entscheidet sich so ein Spiel“. Nach verwertbaren Annahmen gelang es ihnen nicht, ihre Mitspieler effektiv ins Spiel zu bringen. Mit langen Pässen auf die Außenpositionen nahmen sie sogar das Tempo aus dem eigenen Spielfluss heraus. Die Burger Mittelmänner waren hundertprozentig zur Stelle und effektiv erfolgreich, starben jedoch durch fehlende Pässe eigentlich auf ihrer Position. Ein Garant ihrer bisherigen erfolgreichen Spielweise, die aggressive Blockarbeit, führte nur ein Schattendasein, war nur sporadisch im Ansatz zu sehen. Somit rannten die Burger Volleyballer den ersten Satz konstant den 4 Punkterückstand hinterher, ohne in diesem Satz Akzente zu setzen. Mit 25:18 ging der Gastgeber folgerichtig mit 1:0 in Front.

In den folgenden Satz kam die Burger Mannschaft besser zum Zuge. Die Burger Angreifer agierten erfolgreicher am Netz. Das drückte sich auch gleich in Punkten aus. In ständiger Führung mit ein zwei Punkten liegend, ging es dem Satzende entgegen. Leichte Fehler auf Burger Seite wiederum ermöglichten den Rosianer Volleyballer die Möglichkeit zum 21:21 auszugleichen. Erfolgreich bei einem langen Ballwechsel und zwei darauf folgende überlegte Angriffszüge brachten den Satzausgleich für Burg.
Nach 2:2-Sätzen lag der Burger VC 99 gegen die SG Rosian im Tie-Break noch beim ersten Seitenwechsel mit 8:4 hinten, drehte die Partie aber mit großem Einsatz und durfte am Ende über ein 3:2 jubeln. Dementsprechend erleichtert war die Burger Trainerin Jessyka Postolla „Wir haben sehr nervös begonnen, danach aber hat mein Team gut reagiert und die Sätze 2 und 3 aus einer stabileren Abwehr heraus kontrolliert. Bereits zu Beginn der Partie machten wir zu viele einfache Fehler. Meine Spieler haben es den Gegner gestatten sein Spiel aufzuziehen. Doch gegen Ende der Partie haben wir heute das Quentchen Erfahrung  mehr eingebracht und dadurch  ein wichtiges Spiel gewonnen.” Das wie, danach fragt hinterher keiner mehr.“

Doch der Reihe nach. Die Rosianer Volleyballer begannen erneut mit starken Aufschlägen und setzten die Burger Annahmespieler arg unter Druck. 3:0,4:1, 6:2 aus der Sicht der Rosianer waren die Stationen zur sicheren Führung im Tie-Break. Auf Burger Seite gelang es den Spielern nicht, Ruhe in ihren Aktionen zu bringen, sie bekamen den Ball einfach nicht unter Kontrolle. Bei einer beruhigenden 8:4 Führung der Rosianer im Fünften, sahen  die meisten schon die Burger Volleyballer K.o am Boden. Wie sie es versprochen hatten, ließen die Rosianer es ordentlich krachen. Sie waren heiß auf einen Sieg. Doch Burgs Volleyballer stiegen wie Phönix aus der Asche hervor und konterten mit einer Aufschlagserie von Sören Lambrecht und zogen auf 9:9 gleich. Beim 12:12 gelang es den Burger Angreifern  ihre Erfahrung in die Waagschale zu werfen und mit 14:12 in Führung zu gehen. Gleich ihren zweiten Spielball verwandelten die Volleyballer des Burger VC 99 mit einem Angriffskracher. Rosian hatte trotz ansprechender Leistung mit 2: 3 das Nachsehen.

 

Burg: Sebastian Behr, Kevin Jasper, Sören Lambrecht, Marco Hagemeier, Dennis Raab,

          Carsten Graßhoff, Dirk Hagendorf, Stephan Müller,  Jörn Malter

 

7.Spieltag
5.11.2011
 

Auswärtssieg brachte Burger Volleyballer an die      Spitze

Bevor es los ging

Für Halle standen erst zwei Erfolgserlebnisse in der neuen Saison auf dem Konto, während die Volleyballer des Burger VC 99 bereits fünf Siege vorweisen konnten.

Nach dem Spiel

Das Burger Team konnte mit breiter Brust die Heimreise antreten.

Am Samstag setzte sich der Burger VC 99 in der Saalestadt mit 3:1 beim PSV Halle durch. Dank dieses Sieges stehen die Burger Volleyballer vorläufig an der Tabellenspitze.

PSV Halle – Burger VC 99  1:3   17:25  19:25  25:17  17:25

Mit Marco Hagemeier im Zuspiel, Alexander Behr und Sebastian Behr im Außenangriff, Sören Lambrecht auf der Diagonalposition, Dennis Raab und Kevin Jasper im Mittelblock begann der Burger VC 99 am Samstagnachmittag beim PSV Halle sein 7. Spiel in der Landesoberliga. Der Auftakt in dieser Partie war alles andere als gut zu bezeichnen. Drei hintereinander verschlagende Aufschläge bescherten der Burger Mannschaft einen raschen Rückstand. Doch das brachte die Burger Volleyballer nicht von ihrem Ziel ab, dieses Spiel zu gewinnen. Bis zum 10:10 hielt der Gastgeber PSV Halle noch mit, doch dann bauten die Volleyballherren des Burger VC 99 ihre Führung aus. Alles lief nach Plan. Erstmals spielten die Burger ab Mitte des ersten Satzes wieder mit Libero. Jörn Malter gab nach langer Verletzungspause sein Debüt in der neuen Spielsaison und erledigte seinen Job ohne Makel. Ein durchschlagskräftiger Sören Lambrecht trug mit dazu bei, dass der erste Satz mit 25:17 für Burg endete.

Die Burger Volleyballer gingen mit voller Konzentration den zweiten Satz an. Es gelang einen enormen Druck von Beginn an auf die Hallenser Mannschaft auszuüben und diese gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Durch aufmerksame Blockaktionen, knallharte Angriffe und eine stabile Annahme gingen die Spieler von Burgs Trainerin Jessyka Postolla schnell in Führung und bauten diese kontinuierlich aus. Dieser Satz endete klar mit 25:19 für Burg.

In den hart umkämpften dritten Satz blieb über weite Strecken offen, wer das Feld als Sieger verlassen würde.

Bruder Leichtsinn schlich sich in die Burger Reihen. Gastgeber PSV Halle hatte nach der 2:0 Satzführung der Gäste,  rein gar nichts mehr zu verlieren und spielten befreit auf. Die Burger Angreifer schossen ihren Kontrahenten berühmt. Mit Aufschlagfehler setzte sich der Burger VC 99 zudem unnötig unter Druck. Was soll uns nach einem bisher klar raus gespielten Spielverlauf noch passieren? dachten die Burger Volleyballer. Mit den Rücken zur Wand kämpften die PSVer um den Erfolg in diesem Satz. Mit einem 25:17 errangen sie einen Achtungserfolg.
Eindeutig gestaltete sich der  Spielverlauf im vierten Satz. Die Burger Volleyballer boten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das Block und Angriffsverhalten der Burger Mannschaft trug maßgeblich dazu bei, dass der PSV Halle im vierten Satz nie in Führung gehen konnte. Mit einem 25:17 beendeten die Gäste aus Burg die Begegnung zu ihren Gunsten. Am Ende stand ein 3:1 Auswärtserfolg zu Buche.

Entsprechend fiel das Fazit von Burgs Trainerin Jessyka Postolla auch aus: „ Ich möchte meiner Mannschaft zu allererst ein Lob aussprechen für die gezeigte Leistung am heutigen Tage, aber ich möchte den Sieg auch nicht überbewerten. In unserem Spiel ist noch einiges verbesserungsbedürftig. 14 Fehler bei den Aufschlägen ist keine berauschend gute Quote. Gegen Mannschaften im oberen Drittel kann so was böse Folgen haben. Aber wir haben auch in einigen Phasen der Partie wirklich guten Volleyball gespielt. Natürlich hat es uns der Gegner heute auch leicht gemacht, denn eine Gegenwehr gab es nur im dritten Satz.

Der Spieltag ist noch nicht einmal richtig zu Ende, das 3:1 hat die vorläufige Tabellenführung für die Burger Volleyballherren eingebracht, denkt Sebastian Behr  bereits an die nächste schwere Partie am 8. Spieltag. Am 27.11 steht ein wichtiges Auswärtsspiel für den Burger VC 99 auf dem Programm. Zum ersten Mal kommt es zu einem Kreisderby im Jerichower Land und dieses wird in Güterglück beim Gastgeber Rosian ausgetragen. Gerade Spiele gegen Mannschaften, die am Tabellenende stehen, nehmen wir nicht auf die leichte Schulter, unterstrich Sebastian Behr. Bereits heute steht fest, dass mit Dennis Raab und Hendrik Klieforth zwei wichtige Leistungsträger fehlen werden. Das Volleyballpublikum kann sich schon jetzt auf ein brisantes Kreisderby freuen.

Burger VC 99   Alexander Behr, Sebastian Behr, Kevin Jasper, Dennis Raab, Dirk Hagendorf, Marco Hagemeier, Jörn Malter, Sören Lambrecht, Georg Blum, Hendrik Klieforth

Rolf Gädke

6.Spieltag
29.10.2011

Burger VC 99 kam mit einem „blauen Auge“ davon

Am Samstag traf die Mannschaft des Burger VC 99 in der Sporthalle Burg Süd auf den Tabellenletzten Weißenfels. Die Vorzeichen standen auf einen klaren 3:0 Erfolg.

Nach dem Superspiel gegen den Aufstiegsfavoriten USC Magdeburg gelang es der Burger Mannschaft nicht  auf hohen Level diese Partie zu bestreiten. Weißenfels spielte aber auch beherzt auf und setzte den Favoriten Burger VC 99 mit einem Satzgewinn gehörig unter Druck.

Burger VC 99 – SV R/W Weißenfels  3:1 25:18  25:21 21:25 25:22

1.Satz

Die Volleyballer des Burger VC 99 kamen sehr gut in die Partie. Marco Hagemeier sorgte mit 5 Aufschlagpunkten in Folge für eine eigentlich beruhigende (5:0) Führung. Der Weißenfelser Trainer sah sich bereits zu diesem Zeitpunkt zu einer Auszeit genötigt. Weißenfels wehrte sich nun nach Kräften, lautstark von ihrer Wechselbank unterstützt und gestaltete das Spiel bis zum 12:12 ausgeglichen. Bis zu diesem Zeitpunkt beginnen die Gäste in ihrem Spiel kaum Fehler. Ab den 12:12 zog man auf Burger Seite das Tempo an, besonders die Blockarbeit im Gastgeberteam funktionierte wieder. Punkt für Punkt baute Burg die Führung aus. Den schönsten Ballwechsel im ersten Satz, welcher auch gleichzeitig der letzte war, schloss Alexander Behr mit einem sauber gelegten Ball ab. 25:18 endete der 1.Satz für Burg.

2.Satz

Zwar versuchten die Weißenfelser Volleyballer mit aller Macht das Spiel(15:21) zu drehen, doch sie rechneten ohne den Mittelmann Dennis Raab. Mit jedem weiteren Aufschlag verunsicherte Dennis Raab die gegnerische Annahme. Beim 18:21 gab es die erste Weißenfelser Auszeit, die jedoch  den Burger Spielfluss nicht mehr unterbinden konnte. Auf Burger Seite wurde kombiniert und auch der Angriff setzte jetzt die Akzente. Burg verkürzte den Punktestand immer weiter und zog letztendlich an den Gästen vorbei. Mit seinem zehnten Aufschlag beendete Raab das Spiel mit 25:21 für den Burger VC 99.

3.Satz

Nach einer erneut frühen Führung der Gastgeber (8:4) bereiteten sich eigentlich alle auf ein frühes Spielende vor. Ab diesen Spielstand entwickelte sich  ein ausgeglichenes Spiel, aber mit wenigen spielerischen Glanzpunkten. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 16:18 merkte man Beyer und Co den Hunger auf eine Überraschung in Burg an. Die Burger Volleyballer konnten zwar auf  18:19 verkürzen, doch die Weißenfelser Volleyballer behielten einen kühlen Kopf und verteidigten ihre Führung. In der Schlussphase bauten die Gäste den Vorsprung noch aus und verkürzte durch ein 21:25 auf 2:1.

4.Satz

Auch im vierten Durchgang erarbeiteten sich die Volleyballer des Burger VC 99  einen kleinen Vorsprung, der stetig auf  13:9 ausgebaut wurde. An dieser Stelle gab es ein Blackout im Burger Team. Von nun an klappte alles bei den Gästen. Sie zogen auf 14:17  davon. Doch rechtzeitig konnte das Burger Team die Hebel umlegen. Sören Lambrecht brachte seine Burger mit einer Angabenserie zurück ins Spiel.24:21 lag Burg vorn und mit einer astreinen Ballaktion brachte Sören Lambrecht  den Ball im gegnerischen Feld unter. Auf Burger Seite bereiten sich die Spieler aufs Siegertänzchen vor. Doch die unsichere Schiedsrichterin erkannte auf einen Fehler der Burger Spieler und brachte Weißenfels damit nochmal ins Spiel. Doch bereits mit der nächsten Spielaktion konnte Sören Lambrecht mit einem knallharten Angriffshammer den Sack zumachen. Plums machte es, eine große Last ist von den Schultern der Burger Trainerin gefallen. Mit 3:1 gewinnt Burg  bereits das vierte Spiel zu Hause.

Jessyka Postolla nach dem Spiel: „ Wir hatten zwar heute Höhen und Tiefen zu überwinden, haben das Spiel aber ständig kontrolliert und zwei wichtige Punkte hierbehalten. Wie bereits im Vorfeld von meiner Seite vorausgesagt, angeschlagene Gegner sind am gefährlichsten. Und ich behielt damit Recht. Glücklicherweise ist unsere Bank bestens besetzt und dieses machte sich in diesem Spiel bemerkbar und gab den Ausschlag für diesen Erfolg.

 Am nächsten Samstag steht für das Burger Team bereits der 7. Spieltag an. Frohen Mutes können die Spieler des Burger VC 99 gen Halle fahren,  diesmal ist die Mannschaft PSV Halle um den 2,08 Riesen Kamm der Kontrahent im Kampf um die Punkte. In Halle soll die Erfolgsserie fortgesetzt werden.

Burg:  Sebastian Behr, Alexander Behr, Dennis Raab, Kevin Jasper, Marko Hagemeier, Carsten Graßhoff, Sören Lambrecht, Stephan Müller, Hendrik Klieforth, Dirk Hagendorf

Olaf Prellwitz, Georg Blum

Rolf Gädke

 

5. Spieltag
23.10.2011
 

Burger VC 99  souverän mit 3:0

Damit hatte keiner gerechnet.  Die heute den Weg zur Sporthalle Burg Süd fanden, werden es nicht bereut haben, am Nachmittag dieses klasse Spiel angesehen zu haben. Die Sporthalle Burg Süd war voll wie lange nicht mehr. Über 150 Zuschauer verfolgten das Spitzenspiel.  Beim 3:0 (25:23  25:23 25:16) Erfolg in der Sporthalle Burg Süd lieferte der Burger VC 99 vom ersten Ball an eine eindrucksvolle Vorstellung, gegen die die Magdeburger nur wenig entgegen zu setzen hatten. Die Burger Volleyballer beherrschten den Regionalabsteiger aus der Landeshauptstadt Magdeburg recht klar. Das Magdeburger Vorhaben die Punkte vom Ortsnachbarn mit nach Hause zu nehmen scheiterte doch kläglich.

Burger VC 99 – USC Magdeburg I  3:0   25:23  25:23  25:16

Die Jungs um Trainerin Jessyka Postolla hatten auf jede Aktion des Kontrahenten die richtige Antwort parat. Spannend machten es die Burger Volleyballer dagegen beim Aufschlag. Fünfmal platzierten die Hausherren ihre Aufschläge neben der Linie oder ins Netz. „Hier haben wir zu viele Punkte im ersten Satz verschenkt“, kam es von der Burger Trainerin Jessyka Postolla. Mit der Einwechslung von Sören Lambrecht gegen Ende des ersten Satzes verstärkte die Burger Trainerin den Burger Block. Diese Maßnahme war goldrichtig, denn beim letzten Ballwechsel war der Burger Block eine undurchlässige Wand und brachte den nötigen Satzball im gegnerischen Feld unter. Somit konnte der Burger VC 99 sich im ersten Satz mit 25:23 durchsetzen.

2.Satz  wieder 25:23 für Burg

Im zweiten Satz weiter eine konzentrierte Spielführung von Burger Seite. Eine starke Waffe an diesem Spieltag war wieder der Burger Block. Aber auch mit ihren Aufschlägen setzten die Volleyballer des Burger VC 99 nun die Akzente und schafften es, den Schnellangriff der Magdeburger zu unterbinden. Es gelang den Burger Volleyballer einen komfortablen Vorsprung mit 14:8 herauszuspielen. Der Magdeburger Trainer Henrik Oelze nahm seine zweite Auszeit und versuchte sein Team nochmals taktisch auszurichten. Dem Magdeburger Sechser gelang es, kurzfristig das Spiel an sich zu reißen. Die Annahme auf Burger Seite verschlechterte sich und die Zuspiele fanden nur noch selten den stark aufspielenden Außenangriff. Zudem fanden die Magdeburger Angreifer jetzt immer häufiger die Lücke und platzierten das Spielgerät auf Burger Seite. So stand es auf einmal 14:14. Die Schwäche der Burger Volleyballer ist leider noch, ein so tolles Niveau, wie im ersten Satz, während des gesamten Spiels aufrecht zu halten. Die Volleyballer des Burger VC 99 fanden langsam zu ihrer Stärke zurück und legten in der Endphase des Satzes beim 20:20 einen Schlussspurt ein. Drei Punkte in Folge war die Ausbeute. Es gab tolle Ballwechsel und das Publikum feuerte ihr Team lautstark an. Diesen  Satz konnte uns Magdeburg nicht mehr nehmen,

3.Satz  25:16 für die Gastgeber.

Mit der großen Chance auf die beiden Punkte starteten die Volleyballer des Burger VC 99 in den dritten Spielabschnitt. Gleich zu Beginn des Satzes ging Burg mit 7:3 in Führung und beeindruckte so das Magdeburger Team. Der Burger Block sorgte dafür, dass der Magdeburger Angriff ins Leere lief. Bis zur ersten Auszeit bei 12:8 lief alles nach Plan. Wir waren vier Punkte vor und es gab keinen Grund, das Spiel abzugeben. Alle waren zuversichtlich. Variantenreich wurde am Netz agiert und Punkt für Punkt die Führung ausgebaut. Die Burger Volleyballer lieferten ihren Fans tollen Volleyball mit harten Angriffen und variantenreicher Spielweise. So legte Marco Hagemeier kaltschnäuzig einen Dankeschönball zum 23:15 auf die eins und ließ den gegnerischen Libero schlecht aussehen. Mit 25:16 spielte Burg den 3:0 Sieg sicher nach Hause.

"Das war bis jetzt unsere konstanteste Leistung in dieser Saison", lautete das erste Fazit von Burgs Trainerin Jessyka Postolla. Ausschlaggebend für den Erfolg waren starke Angriffe über Außen und die Mitte. Einen starken Eindruck hinterließ erneut Mittelblocker Kevin Jasper. Fakt ist, dass wir lernen müssen, konstanter zu spielen. Diese zwischenzeitlichen Unsicherheiten gehören zu unseren Schwächen. Wenn wir es jedoch schaffen, ein solch hohes Niveau aufrecht zu erhalten, werden wir noch für einige Überraschungen in den weiteren Spielen sorgen. Wir wissen alle, wie viel Potential  in unserer Mannschaft steckt und dass wir oben in der Tabelle mitspielen können. Das ist unser großes Ziel. So macht uns Volleyball Spaß.

Burg: Alexander Behr, Sebastian Behr, Kevin Jasper, Sören Lambrecht, Marco Hagemeier, Carsten Graßhoff, Georg Blum, Stephan Müller, Dirk Hagendorf, Olaf Prellwitz

Bereits am nächsten Samstag bestreitet die Burger Mannschaft in Burg Süd um 17.00 Uhr ihr nächstes Heimspiel. Als Gast wird SV Rot Weiß Weißenfels erwartet. Wir hoffen auf einen großen Zuspruch unserer Fans

  Rolf Gädke

4. Spieltag
8.10.2011
 

Hexenkessel Sporthalle Burg Süd

Burger VC 99 landet dritten Sieg

Man wächst bekanntlich mit den Aufgaben. Das mussten am Samstag  auch die Volleyballherren des Landesoberligisten Burger VC 99 in der Sporthalle Burg Süd. Die Burger Volleyballer trafen in ihrem vierten Saisonspiel auf den Tabellenzweiten VC Bitterfeld-Wolfen II. Mit Selbstbewusstsein erkämpften sie ihren dritten Sieg. Einer ragte aus der verschworenen Truppe am heutigen Spieltag heraus: Kevin Jasper. Mit einer Topleistung überzeugte er nicht nur Trainerin Jessyka Postolla und seine Mitspieler sondern auch die über 100 Zuschauer. Die Halle stand Kopf im fünften Satz. Vier direkte Blockpunkte von Kevin ermöglichten Burg einen 8:3 Seitenwechsel im Tie-Break. Er war heute der Garant des Erfolges.

Burger VC 99 – VC Bitterfeld-Wolfen II  3:2  23:25 25:23 17:25                                                                               25:20 15:9

Bevor das Spiel begann wurde der Burger Co Trainer Dennis Heinrich durch den KFA Vorsitzenden  mit der Ehrennadel des Volleyballverbandes Sachsen-Anhalts ausgezeichnet. Es gab auch eine Verstärkung in den Reihen des Landesoberligisten Burger VC 99 zu vermelden. Vom Regionalligameister VC Mitteldeutschland wechselt Sören Lamprecht in die Stadt der Türme zum Burger VC 99.

Der Tabellenstand macht dieses Spiel zu etwas besonderen und sorgt für viel Brisanz.

Wir brauchen keine Angst vor dem aktuellen Tabellenzweiten haben.  „Wenn wir an unsere Leistung aus dem Spiel beim USV Halle II  anknüpfen können, dann haben wir eine echte Chance“, so Trainerin Jessyka Postolla vor Beginn der Spitzenbegegnung Burg gegen Bitterfeld. Sie hat unter der Woche weiter an der Stabilität ihres Teams in der Annahme gearbeitet. Ebenso galt das Augenmerk der Variabilität im Angriff.

Doch im ersten Satz zeigten die Burger Volleyballer nur ansatzweise das Gelernte. Die Gäste aus Bitterfeld diktierten den Spielverlauf  im ersten Satz. Kaum Fehler produzierend agierten sie druckvoll im Angriffsverhalten. Auf Burger Seite vermisste man das Aufbegehren und den unbedingten Willen diesen Satz als Sieger zu beenden. Die Burger Volleyballer spielten mit, aber bestimmten nicht das Spielgeschehen. Die Umstellung in dieser Spielzeit auf der Zuspielposition beispielsweise braucht noch seine Zeit. „Wir sind einfach immer hinterher gelaufen“, fasste Sebastian Behr den Satz kurz zusammen.

Der zweite Satz begann wie der erste geendet hat. Bitterfeld zog auf 8:4 davon. Offensichtlich platzte der Knoten nach den folgenden langen erfolgreichen Ballwechsel auf Burger Seite.  Sebastian Behr setzte sich erfolgreich durch. Und es stand 8:8. Die Burger Volleyballer waren da. Beim Spielstand von 12:10 zwangen die Volleyballer des Burger VC 99  den gegnerischen Trainer Juri Mühlstein zu seiner ersten Auszeit. Zwei weitere Aufschläge von Marco Hagemeier bescherte das 14:10. Bis zum 21:18 hielt die Burger Mannschaft einen Dreipunktevorsprung. Harmlose Angriffsaktionen sowie leichte Fehler auf Burger Seite bestraften die Bitterfelder Spieler konsequent und übernahmen die Führung in der Endphase des zweiten Satzes. Sollte die erfolgreiche Spielweise der Burger letztendlich keine Früchte tragen? Doch hier zeigte sich wieder die Burger Tugend. Kampf um jeden Ball. Dieser Satz ging mit 25:23 an Burg.

Gleich zu Beginn des dritten Satzes ging Bitterfeld mit 5:1 in Front und beeindruckte das Burger Team erneut. Die Burger Volleyballer waren sofort wieder nervös. Und dann klappt es erst recht nicht. Im dritten Satz lagen die Gäste aus Bitterfeld ständig mit drei und mehr Punkten in Front und ließen sich diesen Satz nicht streitig machen. 2:1 nach Sätzen für den Gast.

Das Unfassbare begann mit dem Anpfiff im Vierten. Wie ausgewechselt agierten auf einmal die Burger Akteure auf dem Parkett.  Beide Burger Zuspieler (Dirk Hagendorf und Marco Hagemeier) harmonieren immer besser miteinander. Jetzt bestimmten sie mit vier und mehr Punkten das Geschehen auf dem Parkett. Druckvolle Angriffe und überlegte Finten vom Sören Lampbrecht, der für den Landesauswahlspieler Georg Blum kam, bereicherten das Burger Angriffsgeschehen. Die Feldabwehr agierte erfolgreicher, erkämpfte sich so manch verloren geglaubten Ball, profitierte natürlich vom verbesserten Blockverhalten auf Burger Seite. Es gab tolle Ballwechsel und das Publikum feuerte die Burger Mannschaft lautstark an. Souverän drehte die Burger Mannschaft  das Spiel und behielt es unter Kontrolle.

Absoluter Wahnsinn war der fünfte Satz. Stehend trieben die Zuschauer ihr Team nach vorne. Tatsache, sie verschafften  Gänsehautpieling unter der Heimmannschaft. Es folgte der große Auftritt von Kevin Jasper über die Mittelposition. Schier unüberwindlich sein Block. Die Bitterfelder Angreifer verstanden die Welt nicht mehr. Es gab kein Durchkommen für ihre Angriffsaktionen. Mit 8:3 wurden die Seiten gewechselt und diesmal brachte Burg den Tie-Break erfolgreich zu Ende.

Fazit von der Burger Trainerin Jessyka Postolla nach dem erfolgreichen Spiel des Samstag- abends:

Als allererstes, wir haben ein geiles Publikum. Danke wir diese tolle Unterstützung.

Die Spielstände in den einzelnen Sätzen zeigen, dass beide Teams im oberen Teil der Liga anzusiedeln sind. Es herrschte eine Super Stimmung in unserer Sporthalle Burg Süd und diese schwappte auf meine Spieler über. Dadurch gelang es uns den Ausgang des Spieles zu kippen, einen 1:2 Rückstand zum 3:2 Erfolg umzukehren. Im fünften Satz hielt es niemanden mehr auf den Plätzen. Das Burger Publikum verwandelte die Halle zu einem Hexenkessel. An dieser Stelle möchte ich noch mal die Leistung an diesem Spieltag von Kevin Jasper hervorheben. Um enge Spiele zu gewinnen braucht man eben Typen die das Spiel aus dem Feuer reißen. Heute war es Kevin. Wer nicht dabei war, hat ein Gänsehautspiel verpasst.

Burger VC 99 mit  Alexander Behr, Sebastian Behr, Kevin Jasper, Marco Hagemeier

                               Dennis Raab, Dirk Hagendorf, Sören Lampbrecht, Carsten Graßhoff

                               Georg Blum

Rolf Gädke

 

3. Spieltag
1.10.2011
 

Konzentriertes Spiel bescherte den Burger VC 99 zweiten Sieg in der noch jungen Saison

Am Samstag feierten die Volleyballer des Burger VC 99 ihren ersten Auswärtssieg in der Landesoberliga in der noch jungen Saison. Mit einem 3:0 Sieg setzten sich die Burger Volleyballer bei der zweiten Mannschaft des USV Halle durch.  Mit diesem Erfolg tankten die Burger Volleyballherren Selbstvertrauen für die nächste Hürde, die mit dem Tabellenzweiten Bitterfeld II im nächsten Heimspiel ( 8.10.11) auf sie wartet.

Mit 35:33, 25:22 und 25:23 hat der Burger VC 99 vor hallischer Kulisse den USV Halle II niedergerungen. „Wir wollten diesen Sieg. Wir wollten ihn unbedingt“, sagte Sebastian Behr. Mit viel Emotion und Geschlossenheit hatte das Burger Volleyballteam am Ende ein paar gute Antworten mehr drauf.

USV Halle II – Burger VC 99   0:3 

Im zweiten Auswärtsspiel mussten die Burger Volleyballherren am Samstag beim 11. der Deutschen Seniorenmeisterschaft  USV Halle II antreten. Hier wird sich zeigen, ob der Burger VC 99 in der oberen Tabellenhälfte verbleibt oder sich nach unten orientieren muss. „Unser Ziel ist es, zu punkten. Wir müssen uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele holen. Bei Niederlagen fängt man unnötig an zu zweifeln“, gibt Trainerin Jessyka Postolla die Marschrichtung vor. Noch vor dem Spiel war klargemacht worden, wir geben heute alles. Beim Einspielen verletzte sich dann der Burger Stephan Müller und war zum zuschauen verdonnert und erlebte den Sieg von der Bank aus. Der Gastgeber legte los wie die Feuerwehr. Mit einem Auswärtssieg in Zeitz  setzten die Hallenser ja ein Achtungszeichen und wollten dies vor heimischer Kulisse erfolgreich wiederholen. Halle konnte zu Beginn auf 5:1 enteilen. Das Burger Annahmespiel wurde dann schrittweise sicherer und besser, so dass wir langsam unser Spiel fanden. Die Burger Zuspieler  Marco Hagemeier und Dirk Hagendorf gefielen mit ihren Pässen, so das sich alle anderen Burger Mitstreitern daran aufbauten. Packende Duelle lieferten sich Hauptangreifer Alexander Behr von Burger Seite mit dem Sportkameraden Geppert vom USV am hohen Netz. Ganz eng ging es gegen Satzende zu. Allen Aktiven sah man es an, wer diesen Satz auf seiner Seite bringt gewinnt auch das Spiel. Die Hallenser Akteure erarbeiten sich vier Satzbälle, die sie jedoch nicht verwerteten konnten. Anders dagegen Burg, die mit ihrem zweiten Satzball , den Sack zumachten. Das Durchhalten einer klaren Strategie war die Basis für den Satzerfolg.

Die Aufschlagserie von Marco Hagemeier im dritten Satz war enorm wichtig. Sie hat für viel Druck auf die Hallenser Annahme gesorgt. Das war sehr wichtig in dieser Phase, weil unser Kontrahent schon wieder mit 4 Punkten enteilt war. Burg konnte ausgleichen und vorbei ziehen. Den entscheidenden Punkt markierte Mittelblocker Dennis Raab mit einem knallharten aber auch sehr übersichtlich geschlagenen Angriff.

Mit diesem Auswärtserfolg können die Burger Volleyballherren etwas entspannter auf die nächste Aufgabe blicken. Denn bereits am kommenden Samstag gibt es das Duell mit dem Tabellenzweiten Bitterfeld II aber vor heimischer Kulisse.

Burg : Alexander Behr, Sebastian Behr, Dennis Raab, Kevin Jasper, Georg Blum, Marco Hagemeier, Dirk Hagendorf, Olaf Prellwitz, Carsten Graßhoff und Stephan Müller

Rolf Gädke

 

2. Spieltag
24.09.2011

Burger Volleyballer verpassten Auswärtssieg

Um 17.00 Uhr wurde das mit Spannung erwartete Duell zwischen Gastgeber Fortuna Ballenstedt und dem Burger VC 99 angepfiffen. Beide Teams führten an diesem Spieltag personell ihre besten Formationen auf dem Parkett. Die Burger Volleyballer zwangen ihren Kontrahenten ständig den Stammsechser zu bringen. Fortuna Ballenstedt musste an die Grenze seines Könnens gehen, um dieses Spiel letztendlich siegreich mit 3:2 zu gestalten. Satz vier und fünf glichen einem Krimi von Hitchcock, waren also nichts für schwache Nerven. Das dass Spiel auch hielt, was es bedeutete, ein Spitzenspiel, daran hatten die Spieler beider Teams einen großen Anteil.

„Wieder ein 3:2 für Ballenstedt" waren die ersten Worte nach diesen engen Match aus dem Munde von der Burger Trainerin Jessyka Postolla. Wie im vergangenen Jahr konnte meine Mannschaft die Führung im Tie-Break nicht halten und wurde ebenfalls wieder vom Schiedsrichter im entscheidenden Moment benachteiligt. Es soll eben nicht sein.  Dabei waren die Burger Volleyballer ganz dicht am Spielerfolg.

Fortuna Ballenstedt – Burger VC 99  3:2  26:28  25:14  25:18  27:29  15:12

Nach einem kurzen Ballwechsel legten beide Teams  die Nervosität ab und waren gut in der Partie drauf. Bis zum 21:21 waren beide Teams nicht in der Lage sich abzusetzen. Kämpferisch wurde um jeden Punkt gerungen. Ballenstedt schickte sich an, den ersten Satz für sich zu entscheiden und führte mit 24:21. Doch hier zeigte sich eben die Qualität im Burger Sechser. Sie geben sich nicht so leicht geschlagen Durch einen starken Endspurt konnten die Gäste aus Burg den 24:24 Gleichstand erzielen und schließlich auch mit 28:26 für sich entscheiden. 1:0 für Burg. Bei den Ballenstedter  Zuschauern kam die Erinnerung ans Vorjahr auf. Auch hier führte Burg 1:0 und konnte sogar ein 2:0 vorlegen. Das wollten die Hausherren diesmal aber verhindern. Voller Konzentration ging es in den weiteren Spielverlauf.

Im zweiten Satz waren die Ballenstedter Volleyballer dann wesentlich besser im Spiel.
Den zweiten Durchgang bestimmte der Gastgeber von Beginn an. Die Ballenstedter Spieler waren  konstant im Aufschlag und auf Burger Seite fehlte in der Abwehr doch Libero Jörn Malter. Es wurden teilweise so genannte Dankeschön- Bälle von den Burger Volleyballer nicht genutzt, um diese in Punkte umzuwandeln. Schnell lag das Team von Trainerin Jessyka Postolla gegen Ballenstedt deutlich zurück und unterlag klar mit 14:25.

Die Burger Volleyballer zeigten sich in Abschnitt drei wieder von ihrer besseren Seite und gestalteten diesen Satz bis zum 18:18 ausgeglichen. Die Spieler von Trainer Ralph Kalisch zogen dann aber auf 23:18 davon und konnten mit einem 25:18 Satzgewinn mit 2:1 Sätze in Führung gehen.

Die Burger Volleyballer gaben sich noch lange nicht geschlagen. Stemmten sich vehement gegen ein 3:1 und hatten am Ende mit ihren Aufbegehren Erfolg.
Im vierten Satz führte der Burger VC 99 beständig und erzwang durch ein 29:27 den Tie-Break.

Eng ging es in diesem fünften Satz zu. Zwei Fehler von dem Burger Angreifern Sebastian Behr und Georg Blum sorgte für eine 2:0 Führung der Ballenstedter. Die Burger Volleyballer setzten sich aber erfolgreich im Angriff zur Wehr und bescherten ein 5:2. Im Dialog zwischen Alexander Behr und Georg Blum stellten sich beide ein 8:2 Punktestand beim Seitenwechsel vor, doch daraus wurde nur eine enge Burger Führung. Mit 8:7 für Burg, wechselten beide Teams  zum letzten Mal die Seiten. Beim Spielstand von 9:9 übernahmen die Ballenstedter Volleyballer die Führung und bauten diese auf einen zwei Punktevorsprung aus. Burg verkürzte  auf 10:11. Zwei gute Spielzüge von Seitens der Gastgeber brachte ein vorentscheidenes 13:10. Den nächsten Punkt erzielte erstmal wiederum das Burger Team und war weiter am Zuge. Doch beim Spielstand von 11:13 gab es ein Blackout vom Schiedsrichter und statt auf 12:13 heranzukommen, stand es 11:14 gegen das Burger Team. Die sich daraus ergebene Chance ließen sich die Hausherren nicht mehr nehmen.

Gastgeber Ballenstedt hatte zum Schluss die besseren Nerven und siegte mit 3:2 in diesem rasanten Spiel. Fortuna Ballenstedt konnte sich  im entscheidenden fünften Durchgang mit 12:15 durchsetzten und sicherte sich somit den zweiten Sieg im zweiten Spiel bei den Titelkämpfen in der Landesoberliga.

Burg: Alexander Behr, Sebastian Behr, Dennis Raab, Kevin Jasper, Stephan Müller, Georg Blum, Carsten Graßhoff, Marco Hagemeier, Dirk Hagendorf, Olaf Prellwitz

Rolf Gädke

1. Spieltag

10.09.2011    

Burger VC 99 erfolgreich gestartet

Das erste Heimspiel in der neuen Spielsaison ist für den Burger VC 99 gleich ein ganz entscheidendes. Trainerin Jesyka Postolla gab beim Abschlusstraining den Sieg als Ziel aus.

In der Volleyballlandesoberliga konnte der Burger VC 99 zum Auftakt der neuen Spielsaison 2011/2012  sein Heimspiel gegen USV Halle I mit 3:1 (25:17, 25:23, 26:28, 25:18) siegreich gestalten. Im ersten Satz spielten die Burger Volleyballherren souverän und ließen dem Ligarivalen aus Halle keine Chance. Allerdings konnten die Burger Volleyballer das Niveau nicht halten.

Jessyka Postolla stimmte ihr Team beim Abschlusstraining ein und gab die Marschrichtung vor: „ Unser Ziel ist es, zu punkten. Wir müssen uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele holen. Bei einer Niederlage fängt man unnötig an zu zweifeln.“

Der Burger VC 99 knüpfte nahtlos an die vorangegangene Saison an. Mit einem Sieg gegen Stendal wurde die Spielsaison 2010/2011 beendet und mit einem Erfolg gegen Halle die Spielsaison 2011/2012 an diesem Samstag erfolgreich eröffnet.

Über hundert Zuschauer verfolgten das erste Heimspiel ihres Burger VC 99 in der noch jungen Saison. Der Vorstand des Burger VC 99  nutzte diesen Spieltag um  Lutz Reiner Denecke, einem verdienstvollen Nachwuchstrainer, Dank zusagen und auszuzeichnen. Bernd Mittelstädt vom Kreissportbund Jerichower Land überreichte die Ehrennadel des LSB in Silber.

Burger VC 99 – USV Halle I  3:1

Sebastian Behr, in Vertretung der Burger Trainerin, vertraute in der Anfangsformation neben dem Neuzugang Marco Hagemeier als Kopf des Teams auf der Außenposition auf  Landesauswahlspieler Georg Blum. Der Burger VC 99 erwischte einen guten Start in die Partie. Vor dem lautstarkem Heimpublikum zog der Burger VC 99 von Beginn an davon und baute seinen Vorsprung aus.

Mit ihren Aktionen ließen die Burger Volleyballer den Gästen keine Möglichkeit zur  Entfaltung zu kommen. Dem Hallenser Führungsspieler Herschbach wurde rasch der Nerv gezogen. Klasse Aufschläge vom Burger Dennis Raab waren die richtige Antwort auf Diskussionsansätze. Beim Stand vom 10:6  zeigte Kevin Jasper was einen guten Mittelblocker auszeichnet. Stark im Blockverhalten und im Schnellangriff sicherten gleich zwei weitere Punkte für das Burger Team. Die Burger Angreifer waren ihren Gegner am Netz immer ein Tick voraus. Die Burger Volleyballer profitierten immer wieder von den Hallenser Annahmeproblemen und Zaghaftigkeit im Angriff. So war der erste Satz auch mit 25:17 eine deutliche Angelegenheit.

Der zweite Satz deutete es schon an. Das Leistungshoch beim Burger Team wurde in zunehmender Zeit vom kämpferischen Aufbegehren der Hallenser kompensiert. Gegen Ende dieses zweiten Satzes gelang es den Volleyballern des Burger VC 99 sich mit 22:19 abzusetzen und diesen Punktvorsprung ins Ziel zu retten. Schwer tat sich Hauptangreifer Alexander Behr ins Spiel zu kommen. Er musste immerhin sich gegen die größten Spieler der Gäste beim Angriff durchsetzen. Knapp mit 25:23 gab es die 2:0 Satzführung.

Im dritten Satz sah es bei einer 10:4 Führung nach einem klaren 3:0 Erfolg aus, doch weitgefehlt. Gab der Burger VC 99 doch eine deutliche Führung, durch leichtfertige Fehler, noch aus der Hand und wurde dafür mit dem Verlust des dritten Satzes bestraft. Dramatik pur gegen Ende dieses Satzes. Halles Volleyballer steigerten sich im Verlauf des dritten Satzes und gaben sich noch lange nicht geschlagen. Mit konsequent durchgezogenen Angriffen bestraften sie die drucklosen Angriffsbemühungen der Burger Volleyballer und zogen auf 22:18 davon. Mit dem Rücken zur Wand zeigte der Burger VC 99 nun, welches Potential in ihm steckt. Burg stemmte sich gegen den drohenden Satzverlust und kam Punkt für Punkt heran. Annahme und Block funktionierten wieder gut. Die Halle kochte, die Burger Fans trieben ihr Team nach vorn. Burg gelang mit 24:24 der Ausgleich, konnte sich aber nicht in Führung bringen. Mit 28:26 verkürzten die Gäste letztendlich auf 2:1.

Im vierten Satz lief es wieder für die Burger Volleyballer. Unbeirrt trugen sie ihre Angriffe vor. Punkteten im Block und gaben  auch in der Feldabwehr kaum Schwächen zu erkennen. Die Burger Volleyballer ließen nie Zweifel eines weiteren Satzverlustes aufkommen.  Deutlich bestimmtem sie den weiteren Spielverlauf. Mit dem 21. Punkt gelang es Marco Hagemeier sogar mit einem As beim Aufschlag zu punkten. Deutlich mit 25:18 beendet die Burger Mannschaft diese Begegnung.

Im Angriff und Zuspiel haben die Burger Spieler noch Steigerungspotenzial. Das gilt auch für die Personalsituation, Trainerin Jessyka Postolla konnte wegen Krankheit nicht von außen agieren. Diesen Part übernahm der ebenfalls gesundheitlich angeschlagene Außenangreifer Sebastian Behr.

Nach dem Spiel wich die innere Anspannung und der Druck des erfolgreich seins bei den Burger Spielern. Sichtlich erleichtert waren sie nach diesem erfolgreichen Part und gestalteten ein Tänzchen auf dem Parkett.

Sebastian Behr nach dem Spiel: „Schade das ich selbst nicht bei diesem Auftaktspiel auf dem Parkett stehen konnte. Wir haben unser Ziel erreicht und haben das Spiel verdient gewonnen.

Für die nächsten Auswärtsaufgaben gibt dieser Erfolg uns das nötige Selbstvertrauen. Schon der nächste Spieltag bringt wieder ein Leckerbissen für die Volleyballfans, doch diesmal auswärts, mit der Begegnung Fortuna Ballenstedt und unserseits. 

Burg: Alexander Behr, Sebastian Behr, Dennis Raab, Kevin Jasper, Stephan Müller, Carsten Graßhoff, Marco Hagemeier, Dirk Hagendorf, Olaf Prellwitz und Georg Blum.

Rolf Gädke

 

 

 

Jahresrückblick

Burger Volleyballer absolvierten eine tolle Spielsaison

Nach 18 Spieltagen in ihrer 2. Spielsaison können die Burger Volleyballer mit Recht auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Mit Rang vier wurde die beste Platzierung der Landesoberliga-Geschichte des Burger Vereins erreicht. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen die Volleyballer des Burger VC 99 auf die Spielsaison 2010/11 zurück. Es war schon ärgerlich, so so knapp an eine Medaille vorbei geschrammt zu sein.  Die Saison hat aber auch gezeigt, wir brauchen uns vor keinen Kontrahenten zu verstecken. Die Volleyballer des Burger VC 99 waren immer erfolgreich, wenn alle kämpferisch und spielerisch 100 Prozent ihres Potentials fürs Team abrufen konnten.  Wenn man bedenkt, dass die Mannschaft im vorigen Jahr nur gegen den Abstieg gespielt hat, muss man heute vor den Burger Volleyballer für die erfolgreiche Saison den Hut ziehen. Zehn Siege stehen acht Niederlagen gegenüber, was für eine prima Bilanz zum Saisonende. Bis zwei Spieltage vor Saisonschluss lag man in diesem Jahr sogar auf einem Medaillenrang.

Tolle, vor allem begeisternde Spiele hat der Burger VC 99 in dieser Saison  aufs Parkett der Sporthalle Burg Süd gezaubert. Für die gute Stimmung während unserer Heimspiele sorgte unsere treue Fangemeinde, die die Sporthalle Burg Süd in ein Tollhaus verwandelte. „Dafür möchten wir noch einmal Danke sagen“, so Sebastian Behr. Die gegnerischen Teams sind schon auf eine stimmungsgewaltige Kulisse in Burg eingestellt und freuen sich immer vor so ein tolles und faires Publikum zu spielen. Trainerin Jessyka Postolla stand bei der Planung der 2. Saison vor einem Neuaufbau des Landesoberligateams. Sechs Spieler verließen nach dem ersten Jahr die Burger Mannschaft.
Mit den „Neuen“ hat die Burger Trainerin dann sogar einen Qualitätssprung vorangetrieben. Mit Kevin Jasper schälte sich auf der Mittelposition eine Topverstärkung heraus. Über die Außenposition bereicherte Stephan Müller das Burger Angriffsspiel. In Laufe der Saison platzte dann auch der Knoten beim Burger Eigengewächs Georg Blum sowie bei Carsten Graßhoff. Zuspieler Dirk Hagendorf hatte das Kapitänsamt von Dennis Raab übernommen.  Im Außenangriff stehen im Burger Aufgebot noch die bewährten Kräfte Alexander Behr, Sebastian Behr sowie Olaf Prellwitz zur Verfügung. Die Mittelposition nahmen   Dennis Raab, Joris Sawallisch sowie Rene Fischer  bei Verfügbarkeit ein. Auf der Liberoposition war Jörn Malter die erste Wahl.
Die Oberligasaison war in diesem Jahr noch stärker besetzt. Mit Bitterfeld-Wolfen war der Top-Favorit vorgegeben. Mit dem Aufsteigern Weißenfels und Post Stendal kamen zwei angriffsstarke Mannschaften dazu.
Von der sehr guten Saisonvorbereitung profitierte das Burger Team vom ersten Spiel an.
Doch wie sind die Burger Volleyballer diesmal in die Saison eingestiegen? Zwei Auswärtshürden waren zum Auftakt der Spielserie zu bewältigen und diese wurden kämpferisch mit Bravour bewältigt. Zuerst ging es wieder zu einem Aufsteiger. Böse Ahnungen gegenüber dem Vorjahr. Spielte man doch auch hier gegen einen Aufsteiger und die Burger begannen mit einer Niederlage die Saison. Weißenfels war heiß auf Burg. Diese Mannschaft wollte gleich eine Duftnote setzen, hatten sich doch mit zwei Regionalliga erfahrenden Spieler verstärkt. Doch die Burger Volleyballer warfen ihre Erfahrung in die Waagschale und gewannen 3:2. Den Burger Volleyballern gelang damit einen Top Auftakt. Bereits im nächsten Spiel in Halle setzten sie noch einen drauf. Wieder gab es einen3:2 Auswärtserfolg.
Das erste siegreiche Heimspiel wurde gegen Medizin Magdeburg mit einem 3:1 Erfolg erzielt.
Entscheidende Punkte für einen Medaillenplatz ließ man beim 3:2 in Ballenstedt nach einer 2:0 Führung liegen. Hier fehlte ein Quäntchen Lockerheit. Aber auch beim rabenschwarzen Auftritt in der Rückrunde bei Medizin Magdeburg. Dort spielte die Burger Mannschaft „ Volleyball zum Abgewöhnen“. Es gab  deftiges auf den Hut und einen zwei Punkteverlust.
Ärgerlich war der Ausgang des Spiels in Zeitz. Alle Burger Spieler waren sich einig. Hier vor dreihundert Zuschauer wollen und werden wir etwas reißen. Doch bereits mit dem zweiten Ballwechsel war das Spiel Geschichte. Mit  Dennis Raab verlor die Burger Mannschaft ihren spielerischen Kopf. Zwar gelang noch der 1.Satzerfolg. Im weiteren Spielverlauf griff aber auch noch die unerfahrene Schiedsrichterin,  negativ fürs Burger Spiel, ein. Damit war in Zeitz der Zug abgefahren.
Die tolle Saisonleistung wurde mit einen kämpferischen 3:2 Erfolg in Stendal zum Saisonabschluss gekrönt.

Jessyka Postolla: „Mit diesem Erfolg in Stendal können wir eine erfolgreiche Saison abschließen. Es hat sich gezeigt, unser Selbstvertrauen hat enorm zugenommen. Müssen aber weiter hart an uns arbeiten, um konstanter unser Leistungspotential abzurufen.“         

Rolf Gädke

Sparkassenlandesoberliga Herren

 19.03.2011  

Burger VC 99 erkämpft in Stendal einen 3:2 Sieg

Spiel gewonnen, Ziel erreicht. Könnte man meinen. Freudestrahlend hüpften die Burger Volleyballer nach dem 3:2 im Kreis und jubelten Auswärtssieg, Auswärtssieg. Schnell wurden sie aber auf den Boden der Realität zurückgeholt. Sebastian Behr hatte in Halle nachgefragt, wie die Partie gegen Zeitz ausgegangen war. Es blieb trotz großen Kampfes „nur“ der vierte Platz für den Burger VC 99 in der Endabrechnung. Dies ist die bisher beste Vereinsplatzierung.

SV Post Stendal – Burger VC 99  2:3 21:25 25:19 23:25 25:19 12:15

Das Spiel stand lange auf des Messers Schneide. Die Stendaler Volleyballer waren hoch motiviert, wollten sich mit einen Sieg aus der Landesoberliga verabschieden. Die Begegnung war ein Feuerwerk von hart geschlagenen Aufgaben und knallhart platzierten Angriffsschlägen. Eine Antwort auf den Angriffswirbel des Gastgebers hatten die Burger Volleyballer aber parat. Hier zeigte sich die abgeklärte Spielweise der Volleyballer des Burger VC 99. Wir spielen nicht schön, aber dafür doch recht effizient. Eine hohe Erfolgsquote verzeichnete der Burger VC 99 bei  Angriffen über die Mitte. 30 Zuschauer konnten  eine zweistündige ansehnliche Volleyballshow verfolgen.

Im ersten Satz erspielten sich die Volleyballer des Burger VC 99 gleich einen 3 Punktevorsprung. Stendal gelang es öfters auf einen Punkt zu verkürzen. Mehr ließen die Burger Volleyballer jedoch nicht zu.  Die Burger Mannschaft zog beim Spielstand von 19:17 noch einmal das Tempo an. Eine Aufschlagserie von Jörn Malter brachte das 23:17 für den Burger VC 99 und somit auch die Vorentscheidung in diesem Satz. Die Stendaler konnten nichts mehr entgegen setzen und verloren mit 21:25
Die Stendaler Volleyballer waren an diesem Spieltag nicht wieder zuerkennen. Sie ließen sich auch nach den Satzverlust nicht entmutigen. Sie setzten weiter auf harte Angriffsschläge über Außen und hatten damit Erfolg. Der Burger Block schaffte es nicht, den Stendaler Angreifer den Schneid zu ziehen. Beim 12:18 sah es für die Volleyballer des Burger VC 99 nach einem Debakel aus. Sie produzierten mal wieder so viele Eigenfehler in allen Elementen des Volleyballs. Die Burger Volleyballer verteilten doch einige Gastgeschenke an diesem Tag, wie verschlagende Aufschläge. Stendal gelang der Satzausgleich.

Als Außenseiter nichts zu verlieren, nahmen die Stendaler ihr Kämpferherz in beide Hände und bereiteten den Burger Volleyballer im dritten Satz lange Zeit große Probleme. Die jedoch bewiesen einmal mehr Nervenstärke und wehrten die beherzten Attacken der Stendaler Spieler eiskalt ab. Burg sicherte sich eine 2:1 Führung.

Der vierte Satz ging für den Burger VC 99 denkbar ungünstig los. 0:3, dreimal an eigene Fehler gescheitert. Diesem Rückstand liefen die Burger bis zur Schlussphase des Satzes hinterher.

Zwei starke Sätze der Stendaler brachten den Burger VC 99 wohl arg ins Wanken aber nicht zum Sturz. Der Tie-Break musste das Spiel entscheiden.

Auch in diesem 5.Satz bestimmte zunächst Stendal das Spielgeschehen. Die Hausherren waren im Aufschlag stark und sorgten für große Probleme in der Burger Annahme. Mit 6:8 wechselten die Burger Volleyballer die Seiten. Der Burger VC 99 kämpfte sich mit guten Abwehr und Blockaktionen zurück in den Satz. Erstmals glich  Burg beim 9:9 aus. Mit klaren Angriffsaktionen über die Mitte und harten Schlägen über außen zog der Burger VC 99 auf 14:11 davon. Jetzt ließen sie sich nicht mehr überraschen. Durch eine risikovoll geschlagene Aufgabe der Stendaler, die ins Seitenaus ging, endete der Satz mit 15:12 für Burg.

Eine sehr gute Leistung zeigte zum wiederholten Male der Burger Mittelblocker Kevin Jasper. Mit seinen Big-Points über die Mitte sowie mit überlegt geschlagenen Aufschlägen war er einer der maßgeblich für den Sieg verantwortlichen Spieler. 

Trainerin Jessyka Postolla nach dem Spiel: „ Wir haben heute zu viele Unkonzentriertheiten und vermeidbare Fehler gemacht. Den ersten Satz haben meine Jungs stabil und solide gespielt. Diese Leistung haben wir leider nicht über den gesamten Spielverlauf gebracht.  Doch es hat zum Erfolg gereicht.“

Burg: Alexander Behr  Sebastian Behr  Jörn Malter Kevin Jasper Stephan Müller  Carsten Graßhoff Joris Sawallisch Dirk Hagendorf Georg Blum

Rolf Gädke

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

 12.03.2011  

Es sollte nicht sein

3:1 verliert der Burger VC 99 in Zeitz

Einen tollen Abend wurde den knapp 300 Zuschauern bei dem vorletzten Punktspiel in der Landesoberliga  Herren vom Gastgeber Motor Zeitz geboten. Nach großartigem Spiel musste der Burger VC 99 auswärts eine 3:1 Niederlage in der vierthöchsten Spielklasse des DVV (Deutscher Volleyballverband) einstecken. Leichte Makel hatte diese Begegnung dennoch. Die sechs Pauker auf Zeitzer Seite erzeugten einen Lärmpegel von der ersten bis zur letzten Spielhandlung durchgehend, was schon über die Grenzen der Zumutbarkeit ging. Leider war auch die Leistung der Schiedsrichterin Carmen Pokorra  für so ein Topspiel, auf höchsten Spielstand, nicht entsprechend. Dazu kam noch die frühe Verletzung des Burger Mittelblockers Dennis Raab nach nur zwei Ballwechseln, dessen Lücke konnte an diesem Tag kein Burger Spieler  richtig schließen.

Motor Zeitz – Burger VC 99  3:1  22:25  25:17  25:21  25:22

Bei beiden Teams  stimmte die Einstellung zum Spiel und sie liefen zur Hochform auf. Alle waren heiß auf den Erfolg an diesem Spieltag. Dann der bereits frühe Rückschlag für das Burger Team. Die Verletzung des Burger Mittelblockers Dennis Raab. Wie wichtig so ein Spieler fürs Team ist, zeigte sich im weiteren Spielverlauf, es fehlte ein Spieler der in diesem Hexenkessel Regie führt und im Blockverhalten Akzente setzt. Selten kam  Entlastung über Blockaktionen in diesem Satz für die Burger Feldabwehr. Die volle Konzentration war aber bei den  Volleyballern des Burger VC 99  ins Gesicht geschrieben und der spielerische Ausfall einer wichtigen Stütze konnte in  diesem 1. Satz noch  kompensiert werden. Bis zum 16:16 gelang es keinem Team sich mit mehr als 2 Punkten absetzen. Die Führung wechselte hin und her. Bei diesem Spielstand gelang es den Zeitzer Volleyballer durch harte Aufschläge drei Punkte auf der Habenseite zu verbuchen, und sich auf 19:16 abzusetzen. Es gelang den Burger Volleyballer diese Spielphase zu stoppen und selbst stark aufzuspielen. Ihrerseits war es nun vorbehalten, mit heraus gespielten Aktionen am Netz auf 23:20 zu enteilen. Diese Führung ließen die Burger Volleyballer  sich nicht mehr nehmen und gestalteten den 1. Satz mit 25:22 zu ihren Gunsten. 1:0 Führung in der Höhle des Löwen. in Führung zu gehen konnte.   

Im zweiten Satz fand die Burger Mannschaft  nicht ins Spiel. Annahmefehler häuften sich und gestatteten ihren Kontrahenten einfache Punkte. Alle Versuche mit Auswechslung und Auszeiten in den Rhythmus zu kommen, waren in diesem Satz vergebens. Zeitz gelang der Satzausgleich 1:1.

Zu Beginn des dritten Satzes trumpfte die Burger Mannschaft auf. Zog auf 4:0 deutlich davon. Ihre Führung gaben die Volleyballer des Burger VC 99 erst beim 11:11 ab. Das Spiel war wieder offen. Beide Mannschaften zeigten dem Publikum sehenswerten Volleyballsport. Angriffsaktionen sowie toller Einsatz in der Feldabwehr wurden mit Applaus belohnt.

Den Knacks in diesem Satz bekamen die Burger Volleyballer beim Stand von 17:17 durch einige nicht nachvollziehbare Entscheidungen der Schiedsrichterin. Durch kämpferischen Einsatz gelang es ihnen zwar noch mal auf 21:22 heranzukommen. Doch siegen konnten und durften die Burger nicht.

Der vierte Satz begann wie der Dritte nur mit umgekehrtem Spielverlauf. Die Zeitzer Volleyballer führten 10:6 Burg gelang noch mal der Ausgleich zum 11:11. Höhepunkt in diesem Satz war dann die Gelbe Karte für Sebastian Behr nach einer krassen Fehlentscheidung des vorausgegangenen Spielzuges durch die nicht sicher agierende Schiedsrichterin. Burg begehrte noch mal auf, Kevin Jasper gab mit seinen Aktionen über die Mitte noch mal alles und Burg konnte noch bis zum 22:24 verkürzen. Dann die letzte Aktion, kein klar vorgetragener Spielzug von Burger Seite wurde durch die Zeitzer Volleyballer genutzt und das Spiel endete mit einem 25:22 für den Gastgeber. Die Enttäuschung sah man den Burger Spieler nach Spielende an, doch die mitgereisten Fans waren von der gezeigten Leistung nicht enttäuscht. Haben sie doch von ihrem Team eine tolle Saison geboten bekommen. Schade dass es mit einer Medaille nicht geklappt hat, aber für die 2. Spielzeit in der Landesoberliga einen Vorderplatz zu belegen ist toll.

Burger VC 99:

Sebastian Behr, Alexander Behr, Dennis Raab, Kevin Jasper, Stephan Müller, Carsten Grasshoff, Georg Blum, Jörn Malter, Olaf Prellwitz, Dirk Hagendorf

Nach dieser Auswärtsniederlage nimmt der Burger VC 99 den 4. Platz in der Tabelle ein. Schon nächste Woche gibt’s beim letzten Auswärtsspiel in dieser Spielsaison gegen Post Stendal eine Minimöglichkeit auf einen möglichen 3.Platz. Doch dazu benötigen wir selbst Schützenhilfe und müssen natürlich auch erst einmal das Spiel gewinnen. An diesem Spieltag fehlen zwei wichtige Akteure mit dem verletzen Dennis Raab und Sebastian Behr, der beruflich nicht abkömmlich ist. Post Stendal als feststehender Absteiger wird versuchen mit einer guten Leistung und einem Erfolg die Saison zu beenden.

Die Begegnung SV Post Stendal – Burger VC 99 beginnt am Samstag 19.03.11 um 15.00 Uhr.

Rolf Gädke

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

 05.03.2011  

Burger VC 99 kassiert 1:3 Heimniederlage gegen Ballenstedt

Gegen den Tabellenzweiten Fortuna Ballenstedt unterlagen die Gastgeber in der Sporthalle Burg Süd in ihren letzten Heimspiel nach gutem Beginn in vier Sätzen. Nach den guten Leistungen in den letzten Wochen gab es den erwarteten Rückschlag. Das Fehlen der beiden Mittelblocker Dennis Raab und Kevin Jasper machte sich im Spiel der Burger doch bemerkbar. Zwei Sätze lang gestaltete der „Burger Überbleibsel“ das Spiel offen, dann zeigte der Favorit Ballenstedt die Grenzen auf. Doch so einfach war es für die Gäste aber auch nicht. Das Burger Team zwang den Gästecoach  dazu, dass er immer seinen Stammsechser auf dem Spielfeld belassen musste.

Burger VC 99 – Fortuna Ballenstedt  1:3  17:25  25:20  18:25  16:25

Die Ballenstedter Volleyballer legten los wie die Feuerwehr, servierten knallharte Aufschläge und brachten den Burger Annahmeriegel unter Druck. Jedoch der Burger Mannschaft gelang es das Spiel bis Mitte des ersten Satzes offen zu gestalten. Das Spiel bot den wieder zahlreich erschienen Zuschauer alle Facetten des Volleyballspiels. Mit knallharten Angriffsschlägen, tollen Einsatz in der Feldabwehr und  mit viel Einsatz gerettete Bällen, damit zeigten die Aktiven beider Teams die Schönheit unseres Volleyballspiels.

Mit dem 15. Punkt übernahm die Ballenstedter Volleyballer die Kontrolle in diesem Satz und bauten die Führung stetig aus.

Den Burger Spieler sah man es im Gesicht geschrieben, was sollen wir hier reißen. Im Hintergedanken war ja das“ Wir sind nicht bestens aufgestellt“ und unser Kontrahent spielt mit voller Kapelle.

Trainerin Jessyka Postolla  zu ihren Jungs: „So wollen wir uns aber nicht präsentieren. Schöpft eure Möglichkeiten aus.“

Zu Beginn des zweiten Satzes bot sich in der Sporthalle Burg Süd ein ganz anderes Bild. Der Burger VC 99 war nicht gewillt als bloßer Punktelieferant in dieser Partie zu sein. Mit viel Selbstbewusstsein, Freude am Spiel und erfolgreich abgeschlossenen Angriffen konnte Burg mit 9:7 in Führung gehen. Angefeuert von ihren Fans fand das Volleyballteam des Burger VC 99 jetzt besser ins Spiel. Mit variablem Spiel am Netz punktete der Gastgeber und sorgte für eine komfortable 23:17 Führung. Ausschlaggebend für die klare Führung waren zum einen die Fehler der Ballenstedter beim Aufschlag sowie die wuchtig abgeschossenen Angriffe von Burger Seite. Mit diesem Satzgewinn konnte der Burger VC 99 den Fortunen ein Nadelstich versetzen.

Im weiteren Spielverlauf konnten die Burger Volleyballer zum jeweiligen Satzbeginn phasenweise Akzente setzen, aber das reichte am Ende nicht aus um ihren Kontrahenten in echte Bedrängnis zu bringen. Das Spiel bis zum 10. Punkt war ausgeglichen, doch dann setzten sich die routinierten Gäste jeweils ab und die Volleyballer des Burger VC 99 hatten das Nachsehen. Es fehlte  an diesen Spieltag die Konstant in ihren Spielaktionen um dieses Match noch mal eine andere Richtung zu geben. Die nachfolgenden zwei Sätze endeten  mit einen klaren Ergebnis für Fortuna Ballenstedt.

Trainer R. Kalisch von Fortuna Ballenstedt nach dem Match: „Es war ein sehenswertes Spiel mit starken Ballaktionen auf beiden Seiten. Den Zuschauern wurde es bestimmt nicht langweilig. Wir sind nach Burg gekommen, haben den 2. Platz  auch in dieser Saison inne, waren aber auch nicht gewillt Gastgeschenke zu verteilen.

Schiedsrichter der Partie Udo Nowak: „ Es war das Spiel des Zweiten gegen den Dritten. In dieser Begegnung verlangte ich von den Aktiven schon ein technisch sauberes Spiel, was dann auch im Spielverlauf von den Akteuren geboten wurde.

Auch die Burger Trainerin Jessyka Postolla äußerte sich nach der 3:1 Niederlage: „ Uns gelang es, das die Ballenstedter stets mit ihrem Stamm spielen mussten. Die Befürchtung, an diesem Spieltag eine Schießbude zu sein, trat nicht ein. Mit voller Kapelle hätten wir vielleicht was reißen können. Schon am nächsten Samstag steht die schwere Auswärtshürde in Zeitz an. Mal sehen was die Saison noch bringt. Schlechter als den Fünften Platz kann es nicht werden. Und das ist doch schon ein Erfolg. Der Blick geht jedoch nach oben.“

Burg: Alexander Behr, Sebastian Behr, Stephan Müller, Georg Blum, Olaf Prellwitz, Jörn Malter, Dirk Hagendorf

Rolf Gädke

Sparkassenlandesoberliga Herren

 19.02.2011

Burger VC 99 weiter auf der Erfolgsschiene

In dieser wichtigen Begegnung machten die Volleyballer des Burger VC 99 mit dem 3:2 Erfolg fast alles richtig. Bereits vor dem Spiel merkte man den Volleyballer des Burger VC 99 die Lockerheit an. „ Wir stehen auf einen Nichtabstiegsplatz und können aus eigener Kraft noch viel bewegen“, ging es in ihren Köpfen bestimmt vor. Auch heute gehen wir als Team mit der richtigen Einstellung ins Spiel rein und kämpferisch ran.

Ausgelassene Freude bei den mitgereisten Fans, einen Jubelsturm auslösend dieser wertvolle Auswärtserfolg bei den Burger Volleyballer. Aus dem tanzenden Kreis der Burger Spieler schallte es immer wieder Auswärtssieg, Auswärtssieg. Das 3:2 gegen PSV Halle hätte sogar noch klarer für den Burger VC 99 enden können. Die Burger Volleyballer bekamen von den in Halle weilenden Zeitzer Fans stimmkräftige Unterstützung.

PSV Halle – Burger VC 99  2:3 16:25;26:24;16:25;25:20;13:15

Der Burger Mannschaft war bereits beim Aufwärmen eine Leichtigkeit anzumerken. Es bestand kein Nervenflattern vor dieser äußerst wichtigen Partie.
1. Satz   16:25

Die Volleyballer des Burger VC 99 begannen selbstbewusst und konzentriert den ersten Satz.

Alexander Behr, Jörn Malter, Nachwuchstalent Georg Blum punkteten über Außen, Dennis Raab und Kevin Jasper wurden über die Mitte von Zuspieler Dirk Hagendorf geschickt eingesetzt. Starke Aufschläge brachten den Hausherren PSV Halle in arge Verlegenheit in der Feldabwehr. Den Burger Spielern gelang es dadurch den Spielaufbau bei ihren Kotrahenten empfindlich zu stören. Mit ihrem variablen Spiel am Netz punkteten die Gäste Volleyballer nahezu beliebig. In diesem ersten Satz dominierte der Burger VC 99 das Spielgeschehen. Sie ließen den Hausherren PSV Halle keine Chance auf Erfolg.

2. Satz  26:24

Den zweiten Satz begannen die Teams ausglichen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Der ansonsten so starke Burger Block stand in diesem Spiel nicht so sicher. Doch gelang es den Burger Volleyballer einen kleinen Vorsprung zum 24:22 herauszuarbeiten. Der PSV Halle versuchte ins Spiel zu bleiben und verkürzte den Spielstand erneut. Es blieb spannend in der Endphase dieses Satzes. Der Gastgeber nutzte gleich seinen ersten Satzball zum 26:24.

Ausgleich 1:1 statt einer klaren Führung.

3. Satz  16:25

Wesentlich besser kamen die Volleyballer des Burger VC 99 in den dritten Satz. Mit Selbstbewusstsein, Freude am Spiel und erfolgreich abgeschlossenen Angriffsaktionen spielten die Gäste aus Burg eine sichere Führung heraus. Der Burger VC 99 bestimmte eindeutig das Spielgeschehen und ihr Kontrahent konnte nur noch auf die Aktionen agieren. Wiederum gelang es den Burger Volleyballern durch ihre Aufschläge die Hallenser zu einer nicht optimalen Annahme zu zwingen. Die Hallenser gaben sich trotzdem nicht auf, kämpften weiter um jeden Ball. Bei den entscheidenden Ballwechsel hatten die Gäste aus Burg aber das bessere Ende für sich. Mit Köpfchen und durch eine klare Spielweise punkteten die Volleyballer des Burger VC 99 und schufen einen klaren Punktevorsprung. Jetzt ließen die Volleyballer des Burger VC 99 nichts mehr anbrennen und sicherten den Satzgewinn.

4. Satz  25:20

Diesen Satz begann der Burger VC 99 zu passiv. Schlechte Ballannahmen behinderten den Spielaufbau und der Burger Angriff kam nicht zum rollen. Es wird schon werden, dachten die Burger  nach jeden weiteren Fehler. Doch weit gefehlt. Begünstigt durch unerklärliche eigene Fehler gelang es dem PSV Halle diesen Satz für sich zu entscheiden. Sie zwangen dadurch die Burger Mannschaft in den Tie-Break.

5. Satz  13:15

Die Burger Volleyballer spielten clever, befolgten die ausgegebene Taktik mit Bravour, marschierten eigentlich zu einem klaren Satzerfolg. Es galt die eigene Fehlerquote niedrig zu halten. Mit wuchtig abgeschlossenen Angriffe und Finten stellte das Burger Team die Hallenser immer wieder vor Probleme. Der fünfte Satz schien nur noch eine reine Formsache zu werden. Beim 8:4 wurden letztmalig die Seiten gewechselt und es schien alles klar zu sein. Doch die Volleyballer des Burger VC 99 ließen aber die Hallenser ins Spiel zurückkommen. Bruder Leichtsinn schlich sich ein. „Wir wollten es noch mal spannend machen“, so die Reaktion des Burger Kapitäns Dirk Hagendorf. Alexander Behr auf Außen wieder eine Klasse für sich, aber auch die anderen Burger Angreifer überzeugten im Schlussgang. Die Spieler des Burger VC 99 schafften es kühlen Kopf zu bewahren.       

„Wir haben auswärts gegen einen direkten Kontrahenten gepunktet. Unser Blick geht nach vorne. Wir sind weiter im Rennen um Platz drei“, so der heute als Coach fungierende Sebastian Behr                                        

Ein gelungener Abschluss des 15. Spieltages in der vierthöchsten Spielklasse für den Burger VC 99. Die Fahrt nach Halle hat sich gelohnt.
Am Samstag 05.03.2011 spielt der Burger VC 99 zu Hause gegen den Tabellenzweiten Fortuna Ballenstedt. In der Sporthalle Burg Süd (17.00 Uhr Spielbeginn) haben die Volleyballer des Burger VC 99 nichts zu verlieren. Die Rollenverteilung ist klar, der Burger VC 99 ist Außenseiter, aber vielleicht gelingt den Burger Jungs eine positive Überraschung und können die Punkte zu Hause behalten.

Burg: Sebastian Behr, Alexander Behr, Kevin Jasper, Dennis Raab, Dirk Hagendorf, Georg Blum, Olaf Prellwitz, Jörn Malter

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

13.02.2011

Der Burger VC 99 ist durch –

                     nun geht der Blick nach oben

 

Vor vollem Haus erkämpfte sich der Burger VC 99 in der Begegnung gegen den SV Rot/Weiß Weißenfels einen ungefährdeten Heimsieg.  Der Tabellendritte kam am 14. Spieltag in der Landesoberliga Herren zu einem 3:0 Erfolg und liegt damit vier Punkte vor den Verfolgern. Wieder ließen sich die Burger Volleyballer etwas Neues für ihre Fangemeinde einfallen. Mit Auflaufkindern (Volleyballgruppe der Grundschüler) liefen die Volleyballer des Burger VC 99 zur Eröffnung des Matches aufs Spielfeld. Für den jüngsten heimischen Nachwuchs war dies eine Auszeichnung für die Leistungen im Trainingsbetrieb, aber auch Motivation ihren Vereinskameraden nachzueifern.

Burger VC 99 – SV R/W Weißenfels 3:0 25:18 25:22 25:19

Satz 1: Die rund 120 Zuschauer in der Sporthalle Burg Süd sahen bis zum 11:11ein ausgeglichenes Spiel beider Mannschaften. In dieser Phase nahm die Burger Trainerin Auszeit und gab noch mal eine klare Ansage. Die Burger Spieler beherzigten diesen Appell und  zogen das Tempo an. Mit zahlreichen guten Blockaktionen überzeugte das Heimteam nun gegen die Gäste. Es gelang den Hausherren, das Weißenfelser Volleyballteam immer mehr unter Druck zu setzen. Das Weißenfelser Spiel wirkte streckenweise ideenlos und verkrampft. Sie fanden keine Mittel den erstklassig stehenden Burger Block zu überwinden. Über 17:12 und 23:14 stand die Burger Mannschaft kurz vor dem ersten Satzgewinn des Tages. Die Weißenfelser Volleyballer ließen sich nicht entmutigen und setzten sich zur Wehr, verkürzten ihrerseits auf 23:18. Mit Kevin Jasper gestaltete Zuspieler Dirk Hagendorf ein schnelles Spiel über die Mittelposition. Den letzten Punkt zum Erfolg der Burger im ersten Satz steuerten die Weißenfelser Volleyballer mit einer verschlagenden Aufgabe selbst bei. Der Spielabschnitt ging verdient an den Gastgeber.

Satz 2: Der Burger VC 99 musste sich mit einer leidenschaftlich kämpfenden Weißenfelser Mannschaft im weiteren Spielverlauf auseinandersetzen. Das Gästeteam ließ sich nicht durch die Angriffswucht und den sehr guten Block schocken und gestaltete das Spiel bis zum 13:13 offen. Ab Mitte des Satzes aber übernahmen die Burger Volleyballer wieder das Kommando. Über die Stationen 17:14 und 22:20 ging es für den Gastgeber zum 2. Satzgewinn. Ausgleichsmöglichkeiten konnten sich die Gäste aus Weißenfels aber auch nicht mehr erarbeiten

Satz 3: Auch nach einer 2:0 Satzführung für Burg blieb die Partie packend. Mit dem ersten Aufschlag wurde eine sensationelle  Schlussphase eingeläutet. Der dritte Satz hätte deutlicher nicht sein können, Probleme in der Annahme, im Zuspiel und auch im Abschluss bescherte den Burger Volleyballern einen Punkterückstand. Im Angriffsspiel drängten sich die Hausherren mit drei direkten Fehlern in Folge selbst in die Enge. Dank der Einsatzbereitschaft jeden einzelnen gelang es der Burger Mannschaft beim 8:11 die Partie wieder in den Griff zu bekommen. Dennis Raab bestach durch seine starken Aufschläge wieder mal. Mit dem Ballwechsel zum 13:13 konnte Burg erstmals ausgleichen und sich im weiteren Spielverlauf vom Gegner absetzen. Konsequent zogen die Burger Angriffsspieler ihre Aktionen durch.  Nach 20:15 und 22:17 Führung drängten die Volleyballer des Burger VC 99 auf den Sieg. Die Weißenfelser Volleyballer stemmten sich ohne Erfolg gegen den zunehmenden Druck der Hausherren. Am Ende lautete der Satz 25:19. Nach dem erfolgreichen3:0 konnte der Burger Mannschaftskapitän Dirk Hagendorf mit seinem Team jubeln. Das Burger Team möchte sich erneut für die tolle Unterstützung bei seiner Fangemeinde bedanken. 

Die Burger Trainerin Jessyka Postolla nach dem Spiel erleichtert: „ Ich habe mir das heutige Match schwieriger vorgestellt. Doch bereits nach dem ersten Satz stellte ich fest, heute können wir uns nur selber ein Bein stellen. Im Blockverhalten sowie im Angriff hatten wir ein deutliches Übergewicht. In den Wochen der Wahrheit konnten wir drei Heimerfolge einfahren und sind durch. Nun können wir unsere nächste Aufgabe, das Auswärtsspiel bei PSV Halle am 19.02. leichter angehen. Unser Blick geht jetzt nach oben und bei einem Hang von Träumerei könnte für uns sogar am Ende ein Podestplatz herausspringen. Nichts ist unmöglich. In den kommenden Begegnungen warten mit PSV Halle, Motor Zeitz, Fortuna Ballenstedt und Post SV Stendal aber noch ganz schöne Kaliber auf uns.

Burg: Alexander Behr, Sebastian Behr, Dennis Raab, Dirk Hagendorf, Kevin Jasper, Stephan Müller, Jörn Malter, Olaf Prellwitz und Joris Sawallisch

 Rolf Gädke

 

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

13. Spieltag  

Burger Volleyballer boten eine starke Vorstellung

Das Heimspiel des Burger VC 99 am Samstag verlief für den Gastgeber in der Sporthalle Burg Süd erfolgreich. In einem spannenden und packenden Spiel setzte sich der Burger VC 99 mit 3:2 gegen USV Halle II durch. So wie in der Vorschau angekündigt, war der heutige Kontrahent des Burger VC 99, die Mannschaft USV Halle ein kampfstarkes Team. Die Burger Volleyballer unterschätzten ihren Gegner nicht, nutzten im fünften Satz konsequent ihr Chance und blieben verdient erfolgreich.  Damit gelang den Burger Volleyballer erstmalig ein Erfolg über diesen Kontrahenten. Beide Teams standen enorm unter Druck, um wichtige Punkte für den weiteren Abstiegskampf zu erkämpfen. Durch den siebten Saisonsieg verschafften sich die  Volleyballer des Burger VC 99 Luft nach unten.

„Es war ein knappes Spiel mit einem positiven Ausgang für uns. Die Hallenser waren sehr motiviert und steckten nie auf. Manche Punkte, besonders im 2. Satz, haben wir ein wenig unglücklich versiebt. Insgesamt bin ich zufrieden, so die Burger Trainerin Jessyka Postolla.

Burger VC 99 - USV Halle II 3:2         (25:22;23:25;16:25;25:17;15:9)

In einer von beiden Mannschaften engagiert geführten Partie erwischten die Gäste den besseren Start und konnten sich mit 6 Punkten absetzen. Die Gastgeber waren gefordert und mit Kampfgeist und auch mit den spielerischen Mittel schafften sie den Ausgleich. Die Burger Volleyballer behielten weiterhin die Nerven, zogen das Tempo an und beendeten den Satz mit 25:22 erfolgreich.

Auch im zweiten Satz bekamen die Zuschauer von beiden Seiten attraktive Ballwechsel präsentiert. Lange Zeit gab es einen ausgeglichenen Spielverlauf. Es gelang weder dem Burger Team noch den Gästen einen nachhaltigen Vorteil sich zu verschaffen. Kurz vor Satzende vergaben die Burger Volleyballer die Chance diesen Satz auf der Habenseite zu verbuchen und den Vorsprung auf 2:0 auszubauen. Stattdessen gelang den Gästen der Satzausgleich  zum 1:1.

Verletzungsbedingt musste Hauptangreifer Alexander Behr den dritten Satz von der Bank mitverfolgen. Die Burger Mannschaft kam von ihrer spielerischen Linie ab und die Hallenser nutzten diese Chance. Den dritten Satz sicherte sich der USV Halle II gegen ein verunsichertes Burger Team deutlich mit 25:16.

Das Burger Trainergespann fand die richtigen Worte in der Spielpause, denn wie ausgewechselt kamen die Spieler des Burger VC 99 zum 4.Satz aufs Spielfeld. Die Burger Volleyballer gaben sich trotz eines 2:1 Satzrückstandes nicht auf und kämpften weiter um den Heimerfolg. Sie stemmten sich vehement gegen die drohende Niederlage und schafften es das Spiel zu drehen. Die Burger Trainerin Jessyka Postolla fand die nötige Zeit um Mittelblocker Kevin Jasper neu aufs Spiel einzustellen und beförderte Alexander Behr wieder als Hauptangreifer ins Spielgeschehen.  Das Burger Spiel bekam dadurch deutlich mehr Sicherheit im Angriff. Die Volleyballer des Burger VC 99 mobilisierten ihre Kräfte noch einmal und sie fanden sich prima ins Spiel zurück.  Über eine besser werdende Blockarbeit und effektive Chancenausnutzung über die Mitte setzten sich die Burger Volleyballer  Punkt für Punkt von ihren Kontrahenten ab. Fortan ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Jetzt lief das Burger Spiel rund. Lohn für diese starke Spielleistung war der 25:17 Satzgewinn und somit war das Tor offen für den Tie-Break.

Im entscheidenden  fünften Satz kämpften beide Mannschaften mit allen Kräften um den Sieg. Bis zum 7:7  war alles offen kein Team konnte sich absetzen.

In dieser Spielphase stand der Burger Block  wie eine eins und entschärfte die Bälle oder machte die Hallenser Angriffsbälle gleich tot. Der Burger VC 99 suchte im Angriff ihren starken Hauptangreifer Alexander Behr. Der deutete schon im Satz davor an, dass er das Spiel mitentscheiden möchte. Wieder machte Alexander wichtige und schöne Punkte. Eine konzentriert und konsequente Burger Mannschaft entschied  das Spiel zu ihren Gunsten. Der Druck bei Aufschlag und Angriff stimmte wieder, und die Burger Spieler hielten sich an die taktische Vorgabe, den Gegner bereits beim Spielaufbau unter Druck zusetzen. So unterbanden sie die schnelle Mitte bei den Hallenser Spieler. Mit einem starken Endspurt sicherte sich der Burger VC 99 die Punkte.

Der anwesende Präsident des Volleyballverbandes Sachsen Anhalts Theo Struhkamp  äußerte sich während des Spiels im Gespräch mit dem Burger Vereinsvorsitzenden Karl York von Diemar : „ Wenn die Burger Volleyballer es schaffen, ihr spielerisches Können abzurufen, werden sie sich im fünften durchsetzen und erfolgreich das Parkett verlassen..“

Was ja auch in Wirklichkeit dann in der Burger Sporthalle Süd geschah.

Nach Spielende war die Burger Fangemeinde entsprechend zu frieden über den Erfolg ihres Heimteams. Die Luft im Mittelfeld ist dünn und am Ende kann jeder Punkt wichtig sein. Die Burger Volleyballer sind glücklich über den Spielausgang und wollen auch im nächsten Heimspiel am 13.02.11 gegen SV Rot Weiß Weißenfels ihre Chance nutzen, um eine gute Vorstellung abzuliefern.

Burg: Alexander Behr, Sebastian Behr, Dennis Raab, Kevin Jasper, Stephan Müller, Georg Blum, Dirk Hagendorf, Jörn Malter, Joris Sawallisch, Carsten Graßhoff

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

12. Spieltag   

Bauchlandung für Burger Volleyballer

 

Über Siege oder gute Spiele lässt es sich locker schreiben. Doch was an diesem Sonntag die Burger Volleyballer ihrer mitgereisten treuen Fangemeinde anboten, war erschreckend, Volleyball zum Abgewöhnen.  Alle haben gedacht, hallo wer steht denn da auf dem Spielfeld, das ist doch nicht unsere Mannschaft, so kennen wir sie nicht. Kein Biss, kein aufbegehren, kein Siegeswille zu erkennen, um aus der Schlafstellung zu erwachen. Die Medizinmänner waren den Gästen in allen Elementen überlegen, hatten kein Schwachpunkt in ihrem Team. Das Burger Volleyballteam spielte viel zu passiv, so kann man solch ein Spiel nicht gewinnen. Sie erlebten in der Halle des Siemensgymnasiums mehr als eine Bauchlandung. Wo war die Spielfreude? Eine vor Emotionalität nur so trotzende Magdeburger Truppe schickte die Burger Gäste mit einem 3:0 auf den Heimweg und verbuchte zwei wichtige Zähler gegen den Abstieg. Die Burger Trainerin Jessyka Postolla hegt derzeit einen Wunsch im Bezug ihres Teams. Sie wünscht sich, dass das jüngste Spiel in dieser Saison nur ein Ausrutscher bleibt und alle bei den nächsten beiden Heimspielen zur alten Stärke zurückfinden.

HSV Medizin Magdeburg- Burger VC 99  3:0  25:18 25:11 25:17

Mit 3:0 hat der Burger VC 99 ein wichtiges Schlüsselspiel deutlich in den Sand gesetzt. Die Volleyballer des HSV Medizin haben ein ordentliches Spiel abgeliefert. Blieben in ihren Aktionen fast fehlerfrei, was man von den Burger Volleyballern nicht behaupten kann. Buchstäblich brauchte Magdeburg nur den Ball übers Netz spielen, die Fehler beginnen die Burger Volleyballer selbst.

Dabei begann das Spiel für Burg eigentlich positiv. Angriff über die Mitte lief, auch über außen wurde gepunktet. Rasch stand es 9:6 für Burg. Doch ab diesen Spielstand musste jemand den Lichtschalter bei den Burger Volleyballern umgelegt haben. Es lief absolut nichts mehr. Der Burger Block war ein Schatten seiner selbst. Es wurde kaum ein Ball entschärft. Die Annahme war schlecht, noch grauenhafter waren die Pässe und der Angriff. Ein Mantel des Schweigens sollte man ausbreiten. Burgs Trainerin versuchte durch Auswechslungen einen Umschwung zu erreichen, doch an diesem Sonntag klebte bei allen Burger Aktiven das Pech an den Händen. Die Magdeburger Volleyballer trumpften immer stärker auf und mit jedem weiteren Fehler auf Burger Seite wuchs ihr Selbstvertrauen. Medizin Magdeburg war über weite Strecken in der Lage, den nicht optimalen Spielaufbau der Burger zu nutzen. Mit Druck und Risiko servierten die Gastgeber ihre Aufschläge und unterbanden damit einen geordneten Spielaufbau auf Burger Seite. Der erste Satz ging mit 25:18 an die Hausherren.

Im zweiten und dritten Satz liefen die Volleyballer des Burger VC 99 von Anfang an einem Rückstand hinterher. Das hatte auch dem Umstand geschuldet, dass die Magdeburger Volleyballer weiterhin fast fehlerfrei agierten. Die sich anbahnende Deklassierung der Burger Volleyballer fand mit 25:11 im zweiten Satz ihr Ende. Überraschung ! Die Volleyballer des Burger VC 99 agierten weiterhin harmlos, ihr von zahlreichen Ungenauigkeiten geprägtes Spiel fand immer wieder im Block der Hausherren sein jähes Ende. Die Volleyballer des HSV Medizin Magdeburg haben ihre Chance am Schopfe gepackt und das Spiel sauber nach Hause gebracht.

Zwei Heimspiele warten in den nächsten 14 Tagen auf die Burger Volleyballer. Deshalb heißt es, ganz schnell die Köpfe freikriegen.

Burg: Alexander Behr, Sebastian Behr, Rene Fischer, Kevin Jasper, Carsten Graßhoff, Georg Blum, Joris Sawallisch, Dirk Hagendorf, Jörn Malter, Olaf Prellwitz

Rolf Gädke

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

11. Spieltag  

Ihr erstes Punktspiel im neuen Jahr absolvierten die Volleyballer des Burger VC 99 am Sonntag. Mit dem Heimvorteil  im Rücken wurde der USV Halle I sicher mit 3:1 bezwungen. Die 150 Anhänger des Landesoberligisten Burger VC 99 konnten am späten Sonntagnachmittag feiern. Ihre Mannschaft hat das erste Schlüsselspiel gewonnen. Im Burger Tollhaus hielt es nach dem Schlusspfiff keinen mehr auf seinen Sitzplatz. Unter tosenden Applaus absolvierten die Burger Spieler  ihr Siegertänzchen auf dem Spielfeld und bedankten sich bei ihrem Fans für die tolle Unterstützung.

Burger VC 99 – USV Halle I   3:1  25:18  25:22  21:25 25:19

Nach der mehrwöchigen Weihnachtspause spielten die Burger Herren am Sonntag wieder vor heimischer Kulisse auf. „Gegen die Hallenser wird es schwer, weil sie wie wir unbedingt gewinnen müssen. Es wird ein typisches 4- Punktespiel und ganz sicher nicht einfach“, meint die Burger Trainerin Jessyka Postolla vor dem Spiel. Erstmals waren alle Spieler der Burger Mannschaft an Bord, so überraschender war doch dann das Auflaufen des Spielsechsers. Carsten Graßhoff und Georg Blum waren neben Alexander Behr, Dennis Raab, Dirk Hagendorf und Kevin Jasper im ersten Sechser aufgeboten. Im weiteren Spielverlauf zeigte es sich, dass beide ihr Potential voll ausschöpften, in der Feldabwehr überzeugten und im Angriff  Akzente setzten. Das Vertrauen der Trainerin in beide Spieler bestätigte sich. Dennis Raab organisierte das Zusammenspiel auf dem Spielfeld und daraus resultiert eine geschlossene erfolgreiche Mannschaftsleistung. Mit platzierten Aufschlägen versuchte die Burger Mannschaft bereits zu Beginn das Spiel des USV Halle zu unterbinden. Ab den neunten Punkt im ersten Satz dominierte der Burger Angriff nach Belieben. Alexander Behr mit seinen wuchtigen Hammerangriffe, Dennis Raab mit seinem schnellen agieren in der Mitte, aber auch  Carsten und Georg über außen ermöglichten einen steten Punktevorsprung. Wie selbstverständlich übernimmt Kevin Jasper, ebenfalls über die Mitte, die Verantwortung für die wichtigen Punkte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis Mitte des 1. Durchgangs entscheidend absetzen. Von hier an setzte sich das Burger Team mit 21:15 erstmals deutlich ab. Ausschlaggebend für diese Führung war ein überragende Hauptangreifer Alexander Behr in den Reihen des Gastgebers. Seine wuchtig abgeschlossenen Angriffe stellten die Gäste immer wieder vor Probleme. Deutlich mit 25:18 ging der erste Satz an Burg.

In den ersten beiden Durchgängen war die Heimmannschaft, der Burger VC 99, das überlegene Team in dieser Partie. Es gelang den Burger Volleyballern die Fehlerquote niedrig zu halten. Die BVC-Volleyballer  mussten keine Asse schlagen, sondern Halle nur zu einer nicht optimalen  Annahme zwingen. So konnten sie viele Angriffe mit Block und Feldabwehr entschärfen und selbst den zweiten Ball in Punkte ummünzen. Mit viel Selbstbewusstsein, Freude am Spiel und erfolgreich abgeschlossene Angriffe ging Burg mit 11:6 im zweiten Durchgang in Führung. Angefeuert vom Burger Publikum, fand das Team um Spielführer Dirk Hagendorf immer besser in Spiel. Beim Stand von 24:22 besiegelte bereits der 1. Satzball das Ende dieses Spielabschnittes zu Gunsten der Heimmannschaft.

Im dritten Satz geriet die Burger Volleyballmannschaft rasch in einen 6:1 Rückstand. Schlechte Annahmen ermöglichten keinen präzisen Spielaufbau und im Angriff waren die Burger nicht mehr so entschlossen. Beim Spielstand von 19:21 aus Burger Sicht gab es einen sehr langen Ballwechsel mit allen Facetten des Volleyballspiels, mit glücklichem Ausgang für die Gäste aus Halle. Das aufbegehren gegen den Satzverlust wurde beim Burger Team vermisst. Treffend und bemerkenswert dazu der Ausspruch von Kevin Jasper nach dem 25. Punkt für Halle: „ Wo war da der Wille?“

Nach diesem Satzverlust zeigte das Burger Team wieder die Entschlossenheit. Eine Vorentscheidung fiel beim Spielstand von 6:5. Die Burger Volleyballer steigerten sich in ihrem Blockverhalten. Es wurden die gegnerischen Angriffe nicht mehr nur entschärft, nein, der Burger Block war nun unüberwindbar. Sehenswert dabei der Einerblock von Dennis Raab bei einem Hinterfeldangriff vom Hallenser Herschbach. Der Ball prallte wie von einer Gummiwand in den gegnerischen Dreimeterraum zurück und brachte das 8:5. Das Burger Team marschierte weiter unbeeindruckt Punkt für Punkt zum Satz und Spielgewinn. Beim 22:14 packte der Hallenser Trainer Axel Göbel frustriert seine Sachen und gab keinen Pfifferling mehr auf einen Satzgewinn seines Teams. Zu deutlich hatten die Volleyballer des Burger VC 99 ihre Führung ausgebaut. Selbst einen Hänger über fünf Punkte steckten die Burger weg. Mit einem Angriffsschlag über die Mitte beendete Kevin Jasper den Satz. Mann des Spiels war eindeutig  Burgs Mittelblocker Dennis Raab. „Das Selbstbewusstsein ist das Wichtigste, was ich aus der Partie mitgenommen habe. Letztendlich gab der Bereich Aufschlag, Annahme sowie unsere variablere Angriffsgestaltung den heutigen Ausschlag. Eine Vorentscheidung im Abstiegskampf  ist noch nicht gefallen, aber der Sieg erleichtert unsere kommenden Aufgaben. Wir müssen  von Spiel zu Spiel schauen und uns immer wieder neu konzentrieren, denn die Liga ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen“, äußerte sich Carsten Graßhoff nach Spielende. Carsten selbst war nach dem Spiel  mit seiner Leistung und der Leistung der Mannschaft zufrieden und hofft auf eine erfolgreiche Fortsetzung am kommenden Sonntag in Magdeburg. Betrübt ließen die Gäste nach dem 3:1 die Köpfe hängen und trauerten um die vergebene Chance der Revanche. O-Ton vom Hallenser Kapitän Christian Herschbach nach dem 3:2 für Burg im Hinspiel: Leider hat es am Ende nicht gereicht, aber die Revanche wartet schon. Das Rückspiel wird kommen. Und es kam, aber wieder mit einer Pleite am Ende für Halle.

Die Landesoberligamannschaft der Herren vom Burger VC 99 kann sich über die Unterstützung einer beachtlichen Fangemeinde freuen.

Burg mit A.Behr, S.Behr, Raab, Malter, Hagendorf, Graßhoff, Jasper, Müller, Blum, Prellwitz, Fischer und Sawallisch.

Rolf Gädke

Sparkassenlandesoberliga Herren

10. Spieltag  

Das erhoffte Erfolgserlebnis blieb aus

Um es vorweg zunehmen, diesmal gab es für die Burger Volleyballer in Bitterfeld nichts zu holen. In eigener Halle ließen die Bitterfelder Volleyballer zum Jahresausklang nichts anbrennen und ließen beim 3:0 den Gästen aus Burg keine Chance. Mit diesem Sieg geht der Gastgeber als nach wie vor ungeschlagener Tabellenführer in das neue Jahr. Für das Burger Team beginnt mit den Spielen im Januar die Stunde der Wahrheit.

VC Bitterfeld-Wolfen    - Burger VC 99   3:0   25:5  25:16  25:20

Die Gastgeber konnten bis zum Anpfiff der Partie mit guten Leistungen und Ergebnissen überzeugen, keine leichte Aufgabe also für den Burger Sechser die schwierige Situation mit Bravour zu lösen. In dieser Begegnung musste der Burger VC 99 auf seine Angreifer Kevin Jasper und Stephan Müller (beide privat verhindert) aus dem Stammsechser verzichten. Folgerichtig begannen die Burger Volleyballer wenig überzeugend und lagen sogleich mit fünf, sechs Punkten hinten. Mit ihren präzisen Aufschlägen stellten die Bitterfelder den Burger Annahmeriegel vor schier unlösbarer Aufgabe. Durch viele Annahmefehler standen sich die Volleyballer des Burger VC 99 selbst im Wege.  In der Annahme haben die Burger Volleyballer schon bessere Tage gehabt. Mit 25:5 wurde die Burger Mannschaft regelrecht deklassiert. Das konnte man von seitens der Burger Volleyballer in dieser Form nicht unbedingt erwarten. Diesen Satz sollte jeder beteiligte Burger Spieler so schnell wie möglich abhaken.

Vom ersten Ballwechsel an kontrollierte das Bitterfelder Team auch im zweiten Durchgang Spielgeschehen und Gegner. Sie spielten weiter auf hohem Niveau und brachten wiederum mit ihren Aufschlägen das Burger Team in arge Bedrängnis. Doch langsam kämpfte sich die Burger Mannschaft ins Spiel zurück und erzielten vor allem im Block direkte Punkte, bestätigte damit die gute Arbeit am Netz in den vorangegangenen Spielen. „Im Augenblick haben wir da das richtige Gefühl“, stellte Dennis Raab fest.

Die Bitterfelder Spieler deckten mit ihren Aufschlägen das Burger Team mächtig ein und versuchten damit das Aufbauspiel zu unterbinden. Doch jetzt gestaltete das Burger Team diesen dritten Spielabschnitt offener. In der Annahme brachten sie doch so manch eine Hand nun an den Ball und ermöglichten damit ihrerseits, ihre eigenen Angreifer besser in Szene zu setzen. Die Burger Volleyballer verkrochen sich nicht mehr ins Schneckenhäuschen und hielten dagegen. Die entscheidende Wende gelang den Volleyballern des Burger VC 99 jedoch nicht, um doch wenigstens wie im Vorjahr ein Satzerfolg, zu erkämpfen. Die vielen Eigenfehler führten letztendlich zum verdienten Sieg der fast fehlerfrei spielenden Bitterfelder Volleyballer. Das Satzende entwickelte sich zu einer Demonstration der Stärke des Tabellenführers. Eine perfekte Leistung im richtigen Moment.

Sebastian Behr äußerte sich nach dem Spiel „ Wir haben nicht gut begonnen. Die Annahme heute war eine Katastrophe. Mit unserer Blockarbeit im zweiten und dritten Spielabschnitt können wir zufrieden sein. Die entscheidenden Impulse für ein besseres Abschneiden am heutigen Tage haben wir nicht geben können. Wir haben das Spiel hinten heraus offener gestalten können. Das Fehlen unserer beiden Angreifer konnte unser Team nicht kompensieren. Es gab die erwartete Schlappe.“

Die Ligaspiele, die wir selbst beeinflussen können, haben wir alle im Januar vor uns. Vor den Burger Volleyballern liegt nun eine dreiwöchige Wettkampfpause. Das erste Punktspiel des Jahres 2011 findet am 09. Januar zu Hause in der Sporthalle Burg Süd statt.

Burg : Alexander Behr, Sebastian Behr, Jörn Malter, Carsten Graßhoff, Dennis Raab, Dirk Hagendorf, Jörn Malter und Georg Blum

Sparkassenlandesoberliga Herren

9. Spieltag

Klarer Sieg für die Volleyballer vom Burger VC 99 gegen Post SV Stendal

Am Vorabend des zweiten Advent haben die Volleyballer des Burger VC 99 in der Landesoberliga der Herren zwei wichtige Punkte erkämpft. Gegen den Tabellenletzten Post SV Stendal gelang in der Sporthalle Burg Süd, der Heimstätte des Burger Volleyballs, nach Sätzen ein deutlicher 3:0 Erfolg. Für die Burger Volleyballer war dieses Spiel sehr wichtig. Ging es doch darum, sich möglichst eine gute Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf zu verschaffen. Kurz und knapp dann der erste Kommentar der Burger Trainerin nach dem Spiel.
„Ja, ein 3:0. Wir sind noch lange nicht über den Berg, aber es hat sich gezeigt, dass unser Selbstvertrauen enorm zugenommen hat.“ Die Erleichterung sah man der Burger Trainerin Jessyka Postolla an.

Burger VC 99  - Post SV Stendal  3:0  25:16  25:19 25:19

 Doch so klar das Ergebnis scheint, das Spiel war kein einfaches. Burgs Trainerin Jessyka Postolla gab ihren Schützlingen mit auf den Weg: „Los Jungs konzentriert zu Werke. Achte darauf Dirk, gleich zu Beginn einen starken Aufschlag servieren, so das die Stendaler Probleme im Spielaufbau bekommen. Dann hat unser Block Zeit sich in Stellung zu bringen.“ Und die Worte fielen auf fruchtbaren Boden. Eine Aufschlagserie von Mannschaftskapitän Dirk Hagendorf brachte Burg mit 6:1 in Führung. Schon dabei erzielte der Burger Block bereits Wirkung bei den schlagstarken Stendaler Angreifer. So mancher ihrer geschlagenen Bälle prallte wie von einer Gummiwand und landete vor ihren eigenen Füssen und brachte den Punkt für Burg. Souverän baute der Burger VC 99 seinen Punktevorsprung aus. Einen tollen Tag erwischte dabei auch der Burger Mittelblocker Dennis Raab. Mit seiner überzeugenden Leistung, seinem schnellen Agieren im Angriff und Block hat er maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Spiel des Burger VC 99. Ein klares 25:16 stand zu Buche.

Die Wirkung des am Ende doch klar verlorenen ersten Durchgangs war auch im zweiten Satz bei den Gästen deutlich spürbar. Schnell zog Burg auf 5:1 weg. Zwar hatten die Burger immer mal kleine Hänger in ihrem Spiel. Stendal konnte so mal auf 11:10 verkürzen. Aber in der entscheidenden Phase des 2. Satzes zeigte das Burger Team um Kapitän Dirk Hagendorf eine sehr gute Vorstellung und zog auf 17:11 davon. Diesen Vorsprung ließen sich die Burger Volleyballer nicht mehr nehmen und beendeten den zweiten Durchgang mit 25:19 zu ihren Gunsten.

Dem ausgeglichenen Start im dritten Teil des Spieles folgte ein Zwischenspurt der Burger, die auf 8:4 davon zogen. Sehenswerte Angriffs- und Abwehraktionen auf beiden Seiten gestaltete das Spiel im Mittelteil. Die Stendaler bewiesen Moral und gaben sich nicht auf, sondern kämpften sich auf 9:6 heran. Die Burger Volleyballer blieben aber am Drücker und bauten ihren Vorsprung wieder aus.

Bereits deutlich mit 16:9 in Rückstand liegend, kämpfte sich das Stendaler Team wieder bis auf 21:19 heran. Das Spiel des Burger VC99 war bei weitem nicht mehr so druckvoll wie zuvor. Konzentrationslücken sowie fehlende taktische Reife unterbrachen aber das Spiel der Gäste. Diese Inkonsequenz sowie die zweite Auszeit der Burger Trainerin brachte die Heimmannschaft wieder auf Linie. „ Gewinnen wollen wir“, so ging  das Burger Team nach dieser Auszeit wieder aufs Spielfeld. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Die Burger Volleyballer hatten einfach den Willen den Satz nicht aus der Hand zu geben und wurden dafür belohnt. Durch gute Aufschläge und effektive Chancenverwertung gewannen die Burger den Satz ein weiteres Mal mit 25:19. Endlich geschafft und was für ein Freudentanz auf dem Burger Spielfeld. Stehender Applaus von den Burger Anhang für ihrer Akteure. Stimmungsvoll klang der Spieltag mit dem Live-Konzert der Gruppe „Fair-spielt“ aus Stegelitz aus.
Resümierend sagte Sebastian Behr nach dem Spiel: „Durch ein diszipliniertes Spiel haben wir unseren Gegner über die gesamte Spielzeit unter Druck setzen können und haben verdient gewonnen. Wir können aber noch viele Dinge besser machen. Das wird die Aufgabe für die kommenden Wochen und Spiele sein“.

Mit diesem 3:0 hat der Burger VC 99 seine Pflicht erfüllt, was aber nicht heißt, dass sie sich jetzt ausruhen können. Denn schon am 19.12.steht das Auswärtsmatch gegen den Spitzenreiter Bitterfeld-Wolfen an.

Der heutige Kontrahent des Burger VC 99 hingegen steckt nun vollends im Abstiegskampf.

Burg: Sebastian Behr, Alexander Behr, Dennis Raab, Dirk Hagendorf, Georg Blum, Olaf Prellwitz, Stephan Müller, Kevin Jasper, Jörn Malter

Stendal : L.Krause, S, Thormeier, M.Niendorf, L. Braune, D.Bäther, B.Sieler, F.Fröhlich, E.Stender, J. Stimming.

Rolf Gädke

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

8. Spieltag

Burger Volleyballer verpassten faustdicke Überraschung

Das Burger Volleyballteam musste nach einem sehr guten Spiel über fünf Sätze gegen Fortuna Ballenstedt eine Niederlage einstecken. Es lag eine faustdicke Überraschung in der Luft. Zu diesem Zeitpunkt führten die Burger gegen den Tabellenzweiten Ballenstedt in deren Halle mit 25:17 und 25:20. In den Folgesätzen drehten die Hausherren den Spieß um und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und behielten mit 3:2 die Oberhand.

Fortuna Ballenstedt – Burger VC 99  3:2  17:25  20:25  25:13  25:14  15:12

Schon nach den ersten Ballwechseln bestimmte Burg das Spielgeschehen. Die Ballenstedter Mannschaft um Kapitän Hinz fand nicht in die Partie. Die taktisch gut eingestellten Burger Volleyballer packten die Chance beim Schopfe und gaben über weite Strecken den Ton an. Sie offenbarten bei ihren Kontrahenten Annahmeschwächen und agierten im Block souverän. Stephan Müller meldete den gegnerischen Kapitän Hinz beim Angriff mit seinem aggressiven Blockverhalten komplett ab. Zuspieler Dirk Hagendorf schaffte es immer wieder basierend auf einer stabilen Ballannahme mit guten Pässen den gegnerischen Block auseinander zuziehen. Somit hatten Alexander Behr und Jörn Malter im Außenangriff sowie Sebastian Behr und Dennis Raab über die Mitte wenig Schwierigkeiten ihre Angriffe wirkungsvoll zu verwerten. Die Burger Volleyballer setzten sich Punkt für Punkt immer mehr ab von ihren Kontrahenten. In dieser Phase absolvierten die Burger Volleyballer ein fast fehlerfreies Spiel. Es wurde bei den gastgebenden Fans in der Halle immer leiser. Mit 2:0 Sätzen zogen die Burger Volleyballer in Front. Aber mit zunehmender Spieldauer wurden die Hausherren beweglicher. Das Geschehen auf dem Parkett wendete sich zu ihren Gunsten. Ab den dritten Satz waren die Gäste aus Burg nicht wieder zuerkennen. Bei ihnen häuften sich die Fehler, Aufschläge wurden leichtfertig vergeben, die vorgetragenen Angriffe erzielten kaum Wirkung. Fortan präsentierten die Ballenstedter ihr wahres Leistungsvermögen, was die Burger nicht nur ins Wanken, sondern auch zu Fall brachte. Den Leistungsabfall auf Burger Seite konnte sich keiner erklären. Mit einem 2:0 im Rücken bekamen die Burger Volleyballer Angst in ihrer Courage dieses Match doch sicher zu gewinnen. Eigentlich waren die Hausherren schon weg vom Fenster. Mit dem Rückfall in spielerischer Hinsicht, schlechte Ballannahmen, durchsichtiger Spielaufbau, unpräzise Pässe und fehlender druckvoller Angriff, damit baute man seinen geschlagenen Gegner wieder auf. Spielräume für personelle Änderungen waren auf Burger Seite nur eingeschränkt vorhanden. Für einige angeschlagene Burger Akteure bedeutete es, auf die Zähne zu beißen und durch.

Mit dem Ausgleich zum 2:2 gingen die Ballenstedter Volleyballer  psychologisch im Vorteil in den Tie-Break. Doch so schnell gaben sich die Volleyballer des Burger VC 99 nicht geschlagen. Es entwickelte sich ein hart umkämpfter fünfter Satz. Die Burger Volleyballer begannen nun ihrerseits druckvoll und daraus ergab sich eine 7:4 Führung. Mit 8:7 für Burg wurden die Seiten zum letzten Mal gewechselt. Jetzt kämpfte sich die Heimmannschaft mit 10: 9 nach vorn. Leider hatte der Schiedsrichter in dieser Phase des Spieles keine glückliche Hand und nötige Fingerspitzengefühl. Es brachte eine zweifelhaften Entscheidung und der daraus folgenden gelben Karte statt eines 10:10 für Burg eine 12:9 Führung für die Ballenstedter. Die Fortuna hatte die Fortuna auf ihrer Seite. Noch einmal gelang es das Mannen um Sebastian Behr sich auf 13:12 heranzukämpfen. Doch das war das letzte Aufbäumen. Die Burger mussten sich aber letztendlich mit 15:12 den Hausherren beugen. Nach dem Spiel fanden die Burger Spieler keine Erklärung, warum die Führung von 2:0 so leichtfertig vergeben wurde und sich Unsicherheit im gesamten Team breit machte.

Sebastian Behr noch leicht angekratzt nach dem Spiel: „Ein solch enges Spiel am Ende knapp zu verlieren, geht schon an die Nieren. Aber unsere Mannschaft hat Kampfgeist und Moral bewiesen. Das Spiel ging über die volle Distanz. Es ist schon ein grandioses Gefühl beim haushohen Favoriten so ein Spiel zu machen“.

 Bis zum nächsten Spiel am kommenden Samstag müssen sich die angeschlagenen Burger Spieler rasch von den Blessuren erholen. Mit den SV Post Stendal kommt ein aufstrebender Aufsteiger in die heimischen Gefilde des Burger VC 99 und sollte nicht unterschätzt werden. Dieses Match beendet die Hinspielserie und der Burger VC 99 präsentiert an diesen Abend seinen treuen Fans die Liveband „ Fair spielt“. 

Burg: Sebastian Behr, Alexander Behr, Stephan Müller, Dennis Raab, Jörn Malter, Dirk Hagendorf, Carsten Graßhoff, Georg Blum, Maik Pötzl.

Rolf Gädke

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

7. Spieltag  

Rückschlag für den Burger VC 99

 

„Wir müssen uns reinhängen, dann ist mir nicht bange“, sagte mit Optimismus der Abteilungsleiter der Zeitzer Thomas Thierfelder im Vorfeld des 7.Spieltages. Und wie sich die Zeitzer Volleyballer reingehängt haben, zeigt das Ergebnis. So wie dieses Zeitzer Team aufgetreten ist, genauso hätten es die 80 Zuschauer zu einer ungewöhnlichen Zeit von ihrem Heimteam gewünscht. Vom Hoch aus der Vorwoche war auf breiter Flur nichts zu sehen. Das Spiel der Burger ähnelt dem Licht und Schatten. Der Burger VC 99 hat eine Niederlage gegen Motor Zeitz kassiert und wie im Vorjahr zu Hause den Kürzeren gezogen. Mit 1:3 erlitten sie am 7. Spieltag die zweite Heimniederlage.

 

Burger VC 99 – SV Motor Zeitz   1:3   16:25  25: 17  22:25  18:25

Vor dem Spiel stimmten sich die Gäste aus Zeitz ein, wir gehen heute volles Risiko.
Die Art und Weise der zustande gekommenen Niederlage war von den Burger Spielern selbst nach Spielschluss noch ein Rätsel. Sie wirkten unausgeschlafen, waren noch gar nicht richtig in der Sporthalle. Es erwischte sie an diesen Spieltag deftig. Nichts klappte, obwohl der Spielbeginn gar nicht übel war. Rasch führte die Burger Mannschaft 5:2. Aber es traten nach diesen Spielstand gravierende Fehler in der Annahme auf. Das wirkte sich weiter auf den Spielaufbau aus und am Netz war Burg offen wie ein Scheunentor. Auch die zweite Auszeit beim 11:16 von Burgs Trainerin brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Nein im Gegenteil verletzte sich auch noch Hauptangreifer Alexander Behr in dieser heiklen Spielphase. Die Zeitzer Volleyballer dominierten weiterhin das Spielgeschehen. Der Zeitzer Immisch servierte seine Sprungaufgaben in das Burger Spielfeld, die überforderten Burger Annahmespieler sahen ganz alt dabei aus. So gab es den ersten Satzerfolg für die Gäste.
Im zweiten Satz zeigten die Burger Volleyballer, es geht doch noch. Dank unseres Teamarztes Dr. Peter Klose konnte Alexander Behr wieder mit ins Spielgeschehen eingreifen. Das Burger Team baute seinen vier Punktevorsprung bis zum Satzende auf beachtliches 25:17 aus.
Die Zuschauer sahen in den ersten Minuten des 3. Satzes ein zerfahrenes Spiel von beiden Seiten. Die Mannschaft um Mannschaftskapitän Dirk Hagendorf ging zwar engagiert zu Werke, machte dabei aber einige Fehler. So gingen die Gäste aus Zeitz 4:8 und anschließend 7:13 in Führung. Mit einer Aufschlagserie und guten Angriffszügen verkürzte Burg auf 14:16. Jeder hat gehofft, nun geht es los und unsere Burger kommen zum Ausgleich. Manche Aktion im Angriff wirkte überhastet auf der Gastgeberseite, die Annahme um Libero Jörn Malter hatte Mühe die Angaben der Zeitzer Mannschaft in den Griff zu bekommen. Folglich setzte sich der Burger Kontrahent auf 18:22 ab. Die beste Chance zur Wende in diesem Satz erarbeiteten sich die Burger Volleyballer mit einem 22:23. Scheiterten dann aber im Blockverhalten und agierten ohne die nötige Durchschlagskraft zum Ende hin.
Im vierten Satz gab es ein ausgeglichenes Spiel bis zum 11:11. Ab diesen Spielstand liefen die Burger immer einen Punkterückstand hinterher. Die Burger Trainerin versuchte mit Spielerwechsel neue Impulse zusetzen. Am Geschehen auf dem Platz änderte sich daraus nichts. Beim 13:19 lief die Burger Mannschaft bereits einen 6 Punkte Rückstand hinterher.
Zeitz ließ sich auf nicht mehr ein. Zog durch und beendete seine Durststrecke mit einem 3:1 Auswärtserfolg.
Wir haben es geschafft, eine klare Taktik und Strategie zu halten, kam es von einem strahlenden  Thomas Thierfelder.
Wir können uns nicht ausruhen. Offensichtlicher kann man auf den richtigen Weg nicht sein. Der Sieg gegen PSV Halle sei kein Garant für weitere Siege. Welches  Potenzial in der Burger Mannschaft steckt, haben sie in dieser Saison schon bewiesen. Das nächste Spiel bestreiten die Burger Volleyballer bereits am kommenden Samstag  27.11. in Ballenstedt.

Burg : Sebastian Behr, Alexander Behr, Jörn Malter, Kevin Jasper, Stephan Müller, Dirk Hagendorf, Joris Sawallisch, Dennis Raab, Robert Blum.

Rolf Gädke

 

 6. Spieltag  

Spannung pur bis zum letzten Ballwechsel

Perfekt, der zweite Heimsieg in der neuen Spielsaison ist geschafft. Mit einem 3:0 Erfolg (25:23, 28:26, 25:23) gegen PSV Halle holten die Volleyballer des Burger VC 99 die erwünschten zwei Punkte im Spitzenspiel des Tages. „Wichtig war, dass wir nach der klaren Niederlage gegen USV Halle II zurück in die Spur finden. Meine Mannschaft bewies Charakter und Kampfgeist. Heute war wieder das Gefühl da –das spürte jeder einzelne in der vollen Sporthalle Burg Süd – „Wir sind ein Team“, so Trainerin Jessyka Postolla. Ein goldenes Händchen bewies sie mit den Einsatz von Georg Blum (Jugendauswahlspieler) im Stammsechser. Er lieferte sein bisher bestes Spiel ab, zeigte im Angriff keine Scheu und steuerte seine Punkte zum Erfolg bei. Über 120 Zuschauer feierten am Sonntagabend einen verdienten Sieg ihrer Mannschaft.

Burger VC 99  - PSV Halle  3:0   25:23  28:26  25:23

Von Beginn an präsentierten sich die Gäste selbstbewusst und hochmotiviert. Zuspieler Thomas Hiemer (PSV Halle) äußerte im Vorfeld, wir wollen uns durch einen Sieg in Burg aus dem breiten Mittelfeld absetzen. Die Burger Mannschaft nahm den Kampf an, suchte ihre Chance und ging mit 5:1 in Führung. Aber bereits zu diesem Zeitpunkt zeigte sich die Schwäche im Burger Spiel, die Annahme der gegnerischen Aufgabe. Die vorgegebene taktische Linie wurde nicht eingehalten und eine unglaubliche Anzahl an eigenen Fehlern brachte den PSV Halle wieder ins Spiel. Beim 9:9 nahm die Burger Trainerin ihre erste Auszeit. Sie forderte vom Team konsequenter in der Annahme zu sein. Lange Spielzüge, harte Kämpfe und tolle Blockaktionen ließen ein abwechslungsreiches Spiel aufkommen. Nennenswert der 15.und 16. Punkt  für Burg in diesem 1. Satz. Zuerst punktete das Burger Team mit einem Monsterblock gegen einen Hinterfeldangriff des 2,08 Meter Mannes der Hallenser Rene Kamm. Auch der anschließende Punkt für Burg zum 16:15 war ein Angriffsschlag allerfeinster Güte (eine Granate) von Sebastian Behr über die Außenposition. Am Ende des ersten Satzes gelang es den Burger Volleyballern sich zu steigern und mit 25:23 den Sack zu zumachen.  Doch wer nun gedacht hat, so wird es weiter gehen sah sich getäuscht. Nicht Burg machte das Spiel, nein der Gast aus Halle bestimmte die Anfangsphase des 2. Satzes. Die Burger Spieler kamen beim 14:14 zum ersten Mal an ihren Kontrahenten heran. Ab diesen Zeitpunkt ließen sie nicht mehr locker. Dennis Raab setzte mit seinen unangenehmen Aufschlägen den Hallensern mächtig zu und legte den Grundstein für eine deutliche Führung (22:18). Das es wieder mal eng wurde, war der ängstlichen und unentschlossene Spielweise der Burger  geschuldet. Die Burger Spieler mussten mehrere Satzbälle abwehren, um doch am Ende mit starken Angriffsschlägen über außen das bessere Ende für sich zu haben. Mit einem blauen Auge noch mal davongekommen, war das Fazit nach dem 2. Satz. Der Burger VC 99 baute seine Führung mit 2:0 aus.

Während die ersten beiden Sätze noch recht ausgeglichen verliefen, ging es im dritten Satz für die Gäste kontinuierlich bergab. Dank druckvoller Aufschläge und einen stabilen Zweierblock dominierte man den Gegner und konnte klar in Führung gehen. Beim 11:6 nahmen die Gäste ihre erste Auszeit und wollten damit den Spielfluss der Burger Mannschaft beeinflussen. Doch Sebastian Behr gab mit einem As zum 12:6 die richtige Antwort. Nun kam es aus unerklärlichen Gründen zu einem Bruch im Burger Spiel. Die Gäste schafften es aus ihrem Tief im dritten Satz herauszukommen und sich deutlich zu steigern. Es gelang ihnen bis zum 15:13 aufzuschließen. Im entscheidenden Moment war es dann Kevin Jasper, der seine Mitspieler nach einer schwachen Vorstellung im dritten Satz  mit einem Angriffshammer über die Mitte wach rüttelte. Bis auf 23:18 setzte sich das Burger Team nun von seinen Kontrahenten ab. Die Spannung ließ nach, Fehler schlichen sich ein und PSV Halle witterte seine Chance. „Einige von uns, ich auch, haben gedacht, dass das Spiel entschieden sei“ gestand Dirk Hagendorf seinen Irrglauben. Die Konzentration war  verschwunden, das Fehlerproduzieren ging durch die gesamte Mannschaft. Plötzlich funktionierte bei den Gästen, die bis dato chancenlos hatten mit ansehen müssen, wie Behr und Co sie mit starken Angriffen zerschossen hatten, alles. Halle glich zum 23:23 aus, um dann den Satz dennoch mit 25:23 zu verlieren.
In einen packenden Schlagabtausch hatte die Burger Mannschaft die Nase vorn. Ein technischer Fehler besiegelte die  Niederlage der Hallenser.
„Wir präsentieren uns im Moment sicher nicht in bester spielerischer Verfassung, aber dafür erfolgreich, kam es von Sebastian Behr nach Spielende. „In den drei gewonnenen Sätzen haben wir teilweise gut gespielt und unsere Stärken gut ausgenutzt“, bilanziert er weiter. Allerdings zeigt der dritte Satz, dass wir weiter an uns arbeiten müssen, um noch konstanter zu werden. Die Zuschauer sahen ein hoch emotionales, rassiges Volleyballspiel. An diesem Wochenende geht es für die Burger Volleyballer  mit einen Heimspiel weiter im Kampf um Punkte in der Landesoberliga. Im Konzert der Großen sind wir die gejagten. Gegen Zeitz hoffen die Burger vor heimischer Kulisse wieder erfolgreich bestehen zu können.

Burg spielte mit A. Behr, S. Behr, K. Jasper, G. Blum, O. Prellwitz, J. Sawallisch, J. Malter, S. Müller, D. Hagendorf, D. Raab

Rolf Gädke

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

 5. Spieltag

Burger verlieren in Halle mit 0:3

 

Als Außenseiter nach Halle am Samstag zum Punktspiel gegen die Routiniers des USV Halle II gereist und mit leeren Händen die Heimreise angetreten. Den Burger VC 99 ist es auch in dieser Saison nicht gelungen gegen die kampfstarken Hallenser in dessen Gefilden zu punkten. Gegen den Tabellenfünften unterlagen sie deutlich mit 0:3.

USV Halle II – Burger VC 99  3:0  25:21  25:17  25:9

Bevor das Spiel überhaupt begann, gab es für die Burger bereits einen Dämpfer, der zentrale Schiedsrichter war nicht erschienen. Doch daran lag es an diesem Samstag nicht, dass die Burger Volleyballer mit 0:3 den Kürzeren zogen. Es lag auch nicht an der Annahme oder Zuspiel, nein es schafften die Burger Angreifer der Reihe nach nicht, ihren Ball im gegnerischen Feld unterzubringen, ihn sozusagen totzumachen. Immer war da eine Hand ihres Kontrahenten noch dazwischen. Mit dem Anpfiff übernahmen die Hallenser auch punktemäßig das Kommando. Sie lagen ständig in Führung und verteidigten den Vorsprung souverän.

Der erste Satz aus Burger Sicht ging verloren, weil die eigene Mannschaft nicht das richtige Mittel gegen die gute Hallenser Verteidigung fand. Sie haben einfach nur blind draufgehauen anstelle mit Übersicht die Bälle hundertprozentig zu versenken. Hinzu kam, dass es den Burger Volleyballern nicht gelang, mit den Aufschlag Druck zu entwickeln, um dem USV Halle das bekannt schnelle Spiel über die Außenpositionen zu erschweren.

Auch im weiteren Spielverlauf fanden die Volleyballer des Burger VC 99 nicht zu ihrem Leistungsvermögen. Zu verkrampft und unpräzise war  ihr Treiben auf dem Spielfeld. Trainerin Jessyka Postolla versuchte mit Auswechslungen ihr Team auf Reihe zu bringen. Aber das brachte auch nicht den gewünschten Effekt. Die Hallenser Spieler spulten ihrerseits clever das Pensum runter, ließen sich durch die Auswechslungen nicht nervös machen. Zogen weiter Punkt für Punkt in Front. Dabei bekamen sie Unterstützung von den Burger Volleyballern, die weiterhin zu unkonstant agierten und leichte Fehler machten.

Oft stoßen wir in letzter Zeit auf die Einstellung, dass wir Burger nicht verlieren dürfen. Es sollte keiner vergessen, bei uns stehen drei Siege zu Buche, die wir in der vorherigen Saison noch nicht aufweisen konnten. In unserer Situation sollten wir nicht auf die Punkte achten, sondern darauf, dass wir besser spielen. Dann werden wir auch wieder punkten, so die Burger Trainerin Jessyka Postolla. Fazit ist, die Burger Volleyballer müssen lernen, konstanter zu spielen. Diese zwischenzeitlichen Unsicherheiten gehören eindeutig zu ihren Schwächen. Wenn sie es schaffen, wie zu Hause, über eine aggressive Blockarbeit ein hohes spielerisches Niveau zu erreichen, werden sie auch auswärts noch so machen Punkt einfahren. Sebastian Behr nach dem Spiel: „ Wir haben mitgespielt, aber konnten heute keine Akzente setzen. Wir haben es zugelassen das Halle uns ihr Spiel aufs Auge drücken konnte.“ Jetzt heißt es für die Volleyballer des Burger VC 99 dieses Spiel abhaken und nach vorne schauen.  Zudem steht mit dem PSV Halle im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag wieder ein kampfstarker Gegner auf dem Programm. Für die Burger Volleyballer eine Chance, sich durch gute Leistungen wieder Selbstvertrauen zu holen.

Burg mit: Sebastian Behr, Alexander Behr, Dirk Hagendorf, Rene Fischer, Carsten Graßhoff, Kevin Jasper, Stephan Müller, Jonas Lühmann, Georg Blum, Joris Sawallisch, Olaf Prellwitz, Jörn Malter

Rolf Gädke

 

Volleyball

Sparkassenlandesoberliga Herren

 

 

Sparkassenlandesoberliga Herren

 4. Spieltag  

Nach starker Vorstellung war erster Heimsieg unter Dach und Fach

 

Freudentänze „Heut ist ein schöner Tag“ auf der Spielfläche in der Sporthalle Burg Süd durch die Landesoberligavolleyballspieler des Burger VC 99.

Am Samstag feierten die BVC- Volleyballer ihren ersten Heimerfolg der neuen Spielsaison in der Sparkassenlandesoberliga.

Der Burger VC 99 ist zurück auf Erfolgskurs. Das Team von Jessyka Postolla besiegte den Tabellendritten Medizin Magdeburg nach einer starken Vorstellung mit 3:1, doch bis es dazu kam, mussten die Burger ein hartes Stück Arbeit verrichten. „Das war ein großartiges Match. Meine Mannschaft hat in den ersten beiden Sätzen das Spiel perfekt gelesen“, lobte die Burger Trainerin. Wir haben über weite Strecken gut gespielt und verdient gewonnen. Eine kluge Blockstrategie war der Grundstock für den Erfolg an diesen Spieltag für die Burger Volleyballer. Mit ihrem Heimsieg können die Burger Volleyballherren etwas entspannter auf die nächste Aufgabe blicken. Diese wartet bereits am Samstag in Halle.

Burger VC 99 – Medizin Magdeburg  3:1  25:21  25:12  17:25  33:31

Nach anfänglichen Problemen setzte sich die Burger Mannschaft im ersten Satz mit 25:21 durch. Der Magdeburger Mannschaft gelang es nicht ihre Möglichkeiten im Angriff auszuspielen. Beim Stand von 7:7 ging ein Ruck durch das Burger Team, setzte mit seinen Aktionen die Akzente und bauten die Führung auf fünf Punkte aus. Souverän konnten die Burger den ersten Durchgang für sich entscheiden.

Im zweiten Satz demontierte der Burger VC 99 im wahrsten Sinne seinen Kontrahenten. Vom ersten Ball an lieferten die Burger Volleyballherren eine eindrucksvolle Vorstellung ab, gegen die die Magdeburger nur wenig entgegen zu setzen hatte. Gleich zu Beginn ging Burg mit 7:2 in Führung und baute diese bis zum 14:3 aus. Bei diesem Punktestand nahm Magdeburg bereits die zweite Auszeit. „ Wir haben stark angefangen, vor allem im Aufschlag und im Block“, analysierte Marco Hagemeier auf Burger Seite. Zum Satzende erhielt Jugendauswahlspieler Georg Blum seine Feuertaufe und erledigte seinen Auftritt mit Erfolg.

Die Gäste steckten nicht auf und zeigten, warum sie zurecht in der Spitzengruppe der Landesoberliga stehen.

Die Medizinmänner gaben sich trotz 0:2 Satzrückstandes noch lange nicht geschlagen. Jessyka Postolla warnte im Vorfeld noch ihr Team „ Wenn wir gegen Magdeburg erstmal hinten liegen wird es schwer.“ Und genauso kam es. Das Burger Team geriet schnell ins Hintertreffen und lief permanent einen fünf Punkterückstand hinterher. In diesem Spielabschnitt krankte es vor allem im Zuspiel bei den Burger Volleyballern. Die Annahme kam unpräzise, der Block stand schlecht und im Angriff schlichen sich immer wieder Fehler ein. Gerade über die Mitte erhielt Dennis Raab zu wenig verwertbare Pässe um dem Spiel eine Wende zu geben. Den dritten Satz gaben die Burger Herren mit 25:17 ab.

Bei den Magdeburger Volleyballer keimte die Hoffnung auf, jedoch zu früh wie sich später herausstellte, um den Satzausgleich zu erlangen und das Spiel eine Wende zu geben. Ein Pfeifkonzert mussten sich die Magdeburger für ihre laufenden Diskussionen mit dem Schiedsgericht um fast jede Entscheidung gefallen lassen. Dieser vierte Satz war nichts für schwache Nerven. Bis zum 23:20 führte die Gastmannschaft aus der Landeshauptstadt ständig mit drei Punkten. Mit klasse Angriffsaktionen fanden die Burger Volleyballer ins Spiel zurück und haben den Ausgleich zum 23:23 und die Führung mit 24:23 geschafft. Dies war die erstmalige Führung im vierten  Satz.  Verbissen wurde um jeden Ball und Punkt auf beiden Seiten gekämpft.

Als es eng wurde beim 31:31 übernahm Kevin Jasper Verantwortung, forderte das Zuspiel und versenkte den Ball ins gegnerische Feld. Das war der halbe Weg zum Sieg. Die Burger Fangemeinde stand wie eine eins hinter ihrem Burger Team und forderte nun von Ihnen den Erfolg. Durch eine schlechte Magdeburger Annahme fand dieses brisante Match sein Ende. „Uff das ist gerade noch einmal gut gegangen“, stellte Dennis Raab kurz nach Spielschluss fest.

Mit diesem Erfolg tanken die Burger Herren Kraft und Energie für die nächste Hürde, die mit dem USV Halle II im Auswärtsspiel am nächsten Samstag auf sie wartet.

Burg spielte mit  Sebastian Behr, Alexander Behr, Kevin Jasper, Stephan Müller, Dirk Hagendorf, Dennis Raab, Jörn Malter, Carsten Grashoff, Joris Sawallisch, Olaf Prellwitz, Georg Blum, Jonas Lühmann

Rolf Gädke

 

Sparkassen-Landesoberliga Herren

 3. Spieltag

Burger Niederlage im Spitzenspiel

Burger VC 99 – VC Bitterfeld-Wolfen  0:3   14:25  19:25  11:25

Es liegt noch ein Stück Arbeit auf dem Weg des Volleyballoberligisten Burger VC 99.

0:3 endete die Partie am Samstag vor einer bestens gefüllten Burger Sporthalle in nur einer Stunde Spielzeit. Das einzige noch ungeschlagene Team der Liga bleibt der VC Bitterfeld-Wolfen.

Treffend die Worte von Dennis Raab: „Wir haben keinen übermäßigen guten Spieler in unseren Reihen( der auch ein Spiel reißen kann), bei uns zählt die mannschaftliche Geschlossenheit, doch bei unseren heutigen Spiel wurde sie vermisst. Nach gelungenen Aktionen gab es nicht wie gewohnt, ja, so und nicht anders, jeder hatte im Hinterkopf, gegen diesen Kontrahenten ist heute nicht beizukommen.“ Natürlich ging Bitterfeld bissig in diese Begegnung. Beide Teams waren bis zu diesem Zeitpunkt ungeschlagen. Der Topfavorit auf den Titel Bitterfeld wollte und setzte in dieser Begegnung ein deutliches Zeichen für die Konkurrenz in der Landesoberliga.

Die mahnenden Worte vor Spielbeginn von Trainer Darko Despotovic kamen bei den Bitterfelder Volleyballern deutlich an. Daraus ergibt sich für die Burger Volleyballer, halt man nimmt uns in dieser Saison auch wahr und hat einen gewissen Respekt vor uns. Während die Gäste aus Bitterfeld hochkonzentriert zu werke gingen und ein druckvolles Angriffsspiel aufzogen, hatte das Burger Team ungewohnt große Probleme in der Annahme der gegnerischen Aufschläge. Zu viele Unkonzentriertheiten haben am Ende des 1. Satzes den Ausschlag für einen klaren Satzstand gegeben. Keiner im Burger Volleyballteam war in der Lage an diesem Spieltag seine beste Leistung abzurufen. Wir wussten eigentlich, was auf uns zukommt, doch was für ein Druck die Bitterfelder Volleyballer an diesem Tag in dieser Partie auf unserem Spiel ausübte, wahr riesig.

Zu Beginn des zweiten Satzes erzielten die Burger Volleyballer mit ihren Aufschlägen mehr Wirkung. Burg konnte sich im Duell gegen den Titelaspiranten nach nervösen Beginn und den Verlust des ersten Satzes besser in Szene setzen. Der Bitterfelder Trainer Despotovic war gezwungen beim Stand von 9:6 für Burg eine Auszeit zu nehmen. Die Wirkung darauf, stellte sich umgehend ein. Fabian Kempf  stellte mit sechs Aufschlägen in Folge das Kräfteverhältnis wieder ins richtige Licht. Die Burger Führung wurde durch eine unsichere Spielweise verspielt. Zu wenig wurde der effektivste Burger Angreifer Alexander Behr durch die Zuspieler Dirk Hagendorf und Jonas Lühmann in Szene gesetzt. Damit beraubten wir uns einer wirkungsvollen Gegenwehr. Einzelne gelungene Aktionen der Burger Volleyballer im Angriff verpufften ebenso schnell wie Wassertropfen in der Wüste. Mit 19:25 endete dieser zweite Satz. Im dritten Satz kam keine Trotzwirkung von Burger Seite. Wir zogen den berühmten Schwanz ein, hatten keinen Siegeswillen. Die Bitterfelder Volleyballer überzeugten mit ihrem variantenreichen und variablen Angriffsspiel, wodurch die Heimmannschaft klar dominiert wurde.  Es ist auch schwer für ein Team auf so eine bravouröse spielerische Leistung eine Antwort zu finden. Beim 3:0 Erfolg in der Burger Sporthalle lieferte Bitterfeld vom ersten Ball an eine eindrucksvolle Vorstellung, gegen die die Heimmannschaft der Burger VC 99 nur wenig entgegen setzen konnte. Diese Niederlage wirft aber die Burger Volleyballer nicht aus der Bahn. „ Vielleicht war das ein Weckruf zur rechten Zeit“ stellte eine leicht verärgerte Trainerin Jessyka Postolla fest. „Für den Burger VC 99 war es die erste Niederlage der Saison nach zwei erfolgreichen  Auswärtserfolgen.                                                                                                                                                
Auf die schnelle Spielweise der Bitterfelder Volleyballer im Angriff fand unser Block keine Einstellung und Wirkung, somit war auch unsere Feldabwehr überfordert.  Für uns heißt es, schnell dieses Spiel abhaken.“ Die Resonanz für unsere Sportart durch unsere Fans ist ungebrochen. Vor einer emotionalen wie auch lautstarker Kulisse zu spielen beflügelt unsere Spieler.  Unser nächstes Spiel ist ebenfalls wieder ein Heimspiel. Mit der Mannschaft Medizin Magdeburg kommt ein Team auf unseren Level nach Burg. In dieser Begegnung möchten wir unseren Fans ein anderes Team präsentieren.

Für den Burger VC 99 spielten

Jörn Malter; Olaf Prellwitz; Stephan Müller; Dirk Hagendorf ; Dennis Raab; Sebastian Behr
Kevin Jasper; Joris Sawallisch; Alexander Behr; Carsten Graßhoff; Jonas Lühmann

Rolf Gädke

 

Sparkassen-Landesoberliga Herren

2. Spieltag

Mühsam, aber siegreich

Samstagabend spielte sich in der Sporthalle Selkestraße in Halle ein Krimi der besonderen Art ab. Beide Teams schenkten sich nichts in der Endphase des Spiels. Fünf Sätze benötigten die Burger Volleyballer, ehe das 3:2 beim USV Halle I feststand. Die Burger Volleyball erwischten einen guten Tag, glaubten fest an einem machbaren Erfolg und setzten ihre Leistung erfolgreich um.

„Ja, wir haben es geschafft“, kam es als erste Reaktion von Sebastian Behr. Dem Burger VC 99 gelang mit dem 3:2 ein wichtiger Sieg in der Saalemetropole. Wir haben das unmögliche möglich gemacht. Immerhin reichte es am Ende zum zweiten Sieg im zweiten Spiel.

USV Halle I  - Burger VC 99   2:3  16:25 26:24 17:25  25:20 18:20

Der Burger VC 99 startete perfekt in die Partie und erspielte sich schnell einen Vorsprung. Variables Spiel, druckvolle Aufschläge, eine sichere Annahme und durchschlagkräftiges Angriffsspiel zeichnete den Burger VC 99 aus, so dass der Gastgeber USV Halle im ersten Durchgang mit 25:16 fast überrollt wurde. Viele der zahlreichen Zuschauer reibten sich verwundert die Augen, denn in den Reihen ihres eigenen Teams lief nicht viel zusammen. Das Bild änderte sich im zweiten etwas ins Positive für die Platzbauende Mannschaft. Durch gute Aufschläge führte Halle 6:1. Den deutlichen Vorsprung brachten die Hallenser zwar noch bis zum 26:24 nach Hause, doch nach dem Seitenwechsel waren die Burger Volleyballherren wieder am Drücker. Die Hallenser Annahme wackelte und der Burger VC 99 baute seine Führung nach dem 11:11 Punkt für Punkt bis zum 25:17 aus. Im vierten Satz war die große Überraschung schon zum Greifen nah, aber Halle konterte durch Angreifer Klöckner mit einigen starken Aktionen. Mit dem 21:20 wechselte die Führung, die sich der USV Halle nicht mehr bis zum 25:20 nehmen ließ und somit musste der Tiebreak die Entscheidung in dieser Partie bringen.

Es wurde ein verbissener Schlagabtausch im Tiebreak geführt. Der Burger VC 99 lief von Beginn an einen kleinen Rückstand hinterher, aber war stets auf Schlagdistanz. Das Spiel wogte hin und her und keine von beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Die Burger Mannschaft lag mit 9:11 hinten und bekam noch mal die zweite Luft. Fünf Punkte in Folge ließen die Burger Volleyballer mit 14:11 in Führung gehen. Spektakulär war dabei der Einerblock von Stephan Müller gegen den Hallenser Mannschaftskapitän Herschbach, der den 12 Punkt für Burg brachte. Die Annahme auf Burger Seite war optimal und jeder hat mit den 15. Punkt gerechnet. Das war’s, dachten alle Burger Volleyballer auf dem Hallenser Parkett. Doch weit gefehlt. Es blieb ungemein spannend, da es Halle gelang  zum 14:14 aufzuholen und selbst in Front zu ziehen. Beide Mannschaften wehrten mehrere Matchbälle ab, bevor Sebastian Behr mit den beiden letzten Aktionen den Sack zu machte und so für Burg den 3:2 Erfolg sicherte. Hervorheben möchte ich aus unserer geschlossenen Mannschaftsleistung, den Einsatz unseres Liberos Jörn Malter, der für wichtige Impulse in der Feldabwehr sorgte. Er war immer zur Stelle und scheint nun seine Position in unserem Team gefunden zu haben. „Selbstbewusst gehen wir aus diesem Spiel an unserer nächsten Aufgabe. Niemand hat damit gerechnet, dass unser Heimspiel am 9.10 gegen den Aufstiegaspiranten Nr. 1 VC Bitterfeld-Wolfen das erste Spitzenduell der neuen Saison in der höchsten Spielklasse unseres Landes wird. Das wird eine schwere Geburt. Es spielt der 2. gegen den Tabellenführer“, so noch einmal Sebastian Behr, der diesmal auch die Burger Trainerin (fehlte Arbeitsbedingt) vertrat.

Burger VC 99: Sebastian Behr, Alexander Behr, Kevin Jasper, Stephan Müller, Dennis Raab, Dirk Hagendorf, Jörn Malter, Olaf Prellwitz und Carsten Grashoff

Rolf Gädke 

 

Sparkassen-Landesoberliga Herren

1.Spieltag

Auftakt nach Maß für Burger VC 99

Die Burger Volleyballherren kamen zum Saisonstart in der Landesoberliga zu einem 3:2 Erfolg gegen den Gastgeber SV Rot Weiß Weißenfels. So etwas nennt man wohl einen Auftakt nach Maß. Das gute Gefühl, das Sebastian Behr im Vorfeld schon hatte, war nicht aus der Luft gegriffen. Im Gegensatz zum Vorjahr, als es auch gegen einen Aufsteiger eine Startniederlage setzte, sind die Burger Volleyballer diesmal glänzend aus den Startlöchern gekommen. Vor knapp 100 Zuschauern boten beide Teams eine Top-Leistung an diesem ersten Spieltag.

SV Rot-Weiß Weißenfels -Burger VC 99  2:3 (25:17 24:26 25:21 23:25 13:15)

Die gastgebende Mannschaft war für dieses Spiel gewappnet. Mit zwei Verstärkungen in ihren Reihen, die schon Regionalligaluft geschnuppert haben, trumpfte Weißenfels im ersten Satz auf. Das Burger Team hatte Schwierigkeiten, dem gegnerischen Angriffsspiel einen wirksamen Block entgegen zu setzen. So setzte der Gastgeber erst einmal zum Auftakt die Akzente im Spiel. Es lief bei den Burger Volleyballern noch nicht alles rund, dazu kam das Hauptangreifer Alexander Behr in diesem Satz noch nicht das Händchen hatte für seine Kracher, auch wurde zu wenig Druck mit den Aufschlägen erreicht. Der Weißenfelser Libero war sehr agil in seiner Spielhandlung und ermöglichte mit seinen sauberen Annahmen, dass die Gastgeber am Netz Druck machen konnten und so gab es einen 25:17 Satzerfolg für Weißenfels. Tief Luft holen musste das Team des Burger VC 99 nach dem ersten Satz.

Im weiteren Spielverlauf stellten sich die Burger Blockspieler besser auf ihren Gegner ein und erreichten ein ausgeglichenes Spiel. Trainerin Jessyka Postolla setzte von Beginn an Jörn Malter als Libero ein und dieser rechtfertigte das Vertrauen mit einer starken Leistung. Im Angriff sorgte Sebastian Behr immer wieder für Punkte und trieb seine Mitspieler auf dem Feld zudem unaufhörlich an. Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein eng umkämpftes Duell auf Augenhöhe. Sehenswerte Angriffs und Abwehraktionen auf beiden Seiten gestalteten das Spiel über weite Strecken absolut ausgeglichen. Bis zum Endstand von 26:24 für Burg konnte sich kein Team mehr als zwei Punkte absetzen. Die gesammelte Erfahrung aus dem Vorjahr brachte den Burgern im zweiten Satz die Siegpunkte.

Ihren Höhepunkt fand die Begegnung im fünften Spielabschnitt. Die Wirkung des am Ende knapp verlorenen vierten Durchgangs war im Fünften bei den Gastgebern deutlich spürbar. Die Burger Volleyballer kamen zunächst besser ins Spiel und konnten sich leicht von ihrem Kontrahenten absetzen. Doch die Führung war nicht von langer Dauer. Die Begegnung entwickelte sich zu einem echten Krimi. Weißenfels erkämpfte sich den Ausgleich und ging mit einem 2 Punkte Vorsprung in den Endkampf. 13:11 lagen sie vorn, doch Burg kämpfte verbissen um jeden Ball, ließ nie locker und wurde mit  den Ausgleich belohnt. Der bis zu diesem Zeitpunkt fast fehlerfrei spielende Weißenfelser Libero brachte den folgenden Burger Aufschlag nicht unter Kontrolle und es gab als Reaktion ein Dankeschönball für den Burger VC. Mit einem Toppass brachte Zuspieler Dirk Hagendorf  Außenangreifer Sebastian Behr in eine super Ausgangsposition für einen Angriff. Mit einem Kracher bedankte sich Basti und schaffte den entscheidenden Punkt für Burg in dieser Begegnung. Nun war der Gastgeber geplättet und der letzte Punkt für die Burger Mannschaft war nur noch eine reine Formsache.

Das 3:2 und die engen Satzstände sind ein deutliches Ergebnis für so ein enges Spiel. Den Unterschied hat die individuelle Klasse ausgemacht. Trainerin Jessyka Postolla sah ihre intensive Arbeit mit dem neuen Team der letzten Wochen bestätigt. Trotz des Erfolges legte sie auch gleich ihre Finger auf die vorhandenen Reserven in ihrem Team, so bemängelte sie das  Blockverhalten und die unpräzisen Aufschläge. Aber die Freude des Erfolges stand ihr ins Gesicht geschrieben. Zwei wichtige Punkte gehen mit auf reisen in die heimatlichen Gefilde.

Das Burger Team

Alexander Behr, Sebastian Behr, Dirk Hagendorf, Jörn Malter, Stephan Müller. Kevin Jasper, Rene Fischer, Carsten Graßhoff, Olaf Prellwitz, Joris Sawallisch

Rolf Gädke

P r e s s e



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